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Sparda-Bank Hessen

Bestes Ergebnis seit Bestehen

Die Sparda-Bank Hessen hat bei ihrer Bilanzpressekonferenz Rekordzahlen präsentiert. „Wir haben im vergangenen Geschäftsjahr das beste Ergebnis seit Bestehen der Bank erreicht“, sagte Jürgen Weber, Vorsitzender des Vorstandes der Sparda-Bank Hessen eG.

 „Trotz oder vielleicht sogar Dank unserer konservativbedachten Geschäftspolitik ist es uns gelungen, den Jahresüberschuss im Vergleich zum Vorjahr um 54,2 Prozent zu steigern.“ Den Rekordgewinn begründete Weber mit guten Ergebnissen im Zins - und Provisionsgeschäft sowie mit der erfolgreichen Eigenanlage am Kapitalmarkt nach den unruhigen Zeiten der Finanzmarktkrise 2008.

Bilanzsumme: 5,1 Mrd. Euro (+8,8%)

Die Bilanzsumme der genossenschaftlich organisierten Privatkundenbank in Hessen erreichte im Geschäftsjahr 2009 erstmals die Fünf-Milliarden-Grenze. Sie stieg von 4,7 Mrd. Euro auf 5,1 Mrd. Euro. Das entspricht einem Zuwachs von 8,8 Prozent und 411 Mio. Euro. Damit zählt die Sparda-Bank Hessen bundesweit zu den Top 10 im Genossenschaftssektor.

Der Jahresüberschuss nach Bewertung stieg von 6,7 Mio. Euro (2008) auf 10,4 Mio. Euro. „Das ist ein beachtlicher Zuwachs von 54,2 Prozent. In der mehr als 100-jährigen Geschichte der Sparda-Bank Hessen und ihrer Vorgängerinstitute hat es so eine Erfolgszahl noch nicht gegeben“, berichtete Weber bei der Bilanzpressekonferenz.

Einlagengeschäft: 4,3 Mrd. Euro (+2,4%)

Motor für das Wachstum der Bilanzsumme war auch in diesem Jahr das Passivgeschäft. Die Einlagen stiegen im Geschäftsjahr 2009 um 2,4 Prozent auf 4,3 Mrd. Euro. Bedingt durch das niedrige Zinsniveau an den Finanzmärkten interessierten sich die Kunden vor allem für kurzfristige und sichere Anlagen. Folgerichtig konnte die Sparda-Bank Hessen vor allem bei ihren Tagesgeld -Varianten besonders hohe Zuwächse verzeichnen.

Kreditgeschäft: 2,1 Mrd. Euro (-1,5%)

Das Kreditgeschäft der Sparda-Bank Hessen war im Jahr 2009 leicht rückläufig. Die Summe der Kredite fiel von 2,13 Mrd. Euro auf 2,10 Mrd. Euro. Der Rückgang des Kreditvolumens lässt sich unter anderem erklären durch das stufenweise Auslaufen von Verträgen der Sparda-Bank Kassel, die dort in der Phase vor der Fusion mit dem Baufinanzierer BHW geschlossen wurden. Die Sparda-Bank Hessen hatte sich 2004 entschieden, künftig mit der Bausparkasse Schwäbisch Hall zusammenzuarbeiten. Ebenso laufen derzeit viele Kleinkredite aus, die die Sparda-Bank ehemals selbst vergeben hat und seit Mitte 2004 an die TeamBank in Form von easyCredit vermittelt. Trotz des Rückgangs des Kreditvolumens hat das Geldinstitut gute Erfolge vor allem in der Vermittlung von Konsumentenkrediten und der Baufinanzierung erzielt. Der Vorsitzende des Vorstandes präsentierte im Bereich der neuen Baufinanzierungen die besten Zahlen seit Bestehen der Bank. Mit 362 Millionen Euro (+31%) verhalf die Genossenschaftsbank 2009 neuen Eigenheimbesitzern zur Finanzierung ihres Traumes. „Die Sparda-Bank Hessen wird als guter und sicherer Partner bei der Baufinanzierung wahrgenommen. Nur so kann man erklären, dass wir dieses hervorragende Ergebnis erreichen konnten – obwohl die Baugenehmigungen in den vergangenen fünf Jahren um
mehr als die Hälfte zurückgegangen sind und aktuell noch weiter sinken“, kommentierte Weber.

Mitgliederzuwachs: +13.475 (+2,5%)

Erfolgreich verlief im vergangenen Jahr das Neukundengeschäft. Knapp 13.500 Menschen entschieden sich in 2009, neues Mitglied der Sparda-Bank Hessen zu werden. Somit stieg die Mitgliederanzahl um 2,5 Prozent. Insgesamt betreute das Institut am Jahresende rund 355.000 Kunden, von denen 270.000 Mitglieder sind.

Damit ist die Sparda-Bank Hessen die mitgliederstärkste Genossenschaftsbank in Hessen.

Veränderungen im Filialnetz

Entgegen dem Trend in der Bankenbranche erweitert die Sparda-Bank Hessen ihr Filialnetz permanent. Im Geschäftsjahr 2009 eröffnete sie in der Landeshauptstadt Wiesbaden eine zweite Filiale und in Kassel bereits die vierte. Im Jahr 2010 sollen weitere Filialeröffnungen folgen – etwa in Wiesbaden-Nordenstadt.

Die Bank für Hessen

Die Sparda-Bank Hessen engagiert sich in vielerlei Hinsicht in Hessen: Sie fördert jährlich Vereine, Initiativen, Verbände und Organisationen in den Bereichen Bildung, Kultur, Soziales und Sport. Im Jahre 2009 hat das Geldinstitut rund 1,2 Million Euro an etwa 450 Projekte aus den Mitteln seines Gewinn-Sparvereins gespendet. Aktuell machen rund 50.000 Mitglieder beim Gewinn-Sparen mit und können so
gleichzeitig sparen, gewinnen und Gutes tun.

„Wir verdienen unser Geld in Hessen, wir zahlen hier unsere Steuern und wir möchten unser Geld auch in Hessen ausgeben – zum Wohle der Gesellschaft und zur Stärkung der regionalen Identität“, sagte Jürgen Weber. Als Beispiel nannte er den mit 6.000 Euro dotierten Hessischen Feuerwehrpreis, den die Bank zusammen mit dem Landesfeuerwehrverband 2009 ins Leben gerufen hatte, um die Freiwilligenarbeit zu unterstützen und ins öffentliche Licht zu rücken. Seit Jahren schon zeichnet die Genossenschaftsbank mit einem ähnlichen Preis, dem Hessischen Journalistenpreis, Redakteure aus, die in besonders interessanten Beiträgen die Vielfalt und Identität des Landes Hessen darstellen.

Zum Jahresende startete die Sparda-Bank Hessen das größte Sport- Sponsoring in ihrer Geschichte. Sie erwarb für zehn Jahre die Namensrechte für das neue Fußballstadion in Offenbach und trug somit einen Teil dazu bei, dem Traditionsverein Offenbacher Kickers den Weg in die zweite Bundesliga zu ebnen. Das Sparda-Bank Hessen Stadion soll – an gleicher Stelle wie das aktuelle Stadion – bis Ende 2011 gebaut werden.

Zukunftsvision

„DIE Bank für Hessen zu sein“ – das ist das erklärte Ziel des Vorstandes der Sparda-Bank Hessen für die kommenden Jahre. Gemeinsam mit den mehr als 650 Mitarbeitern des Konzerns wolle man diese Herausforderung angehen und dabei auf Altbewährtes setzen: Freundlichkeit, Fairness und Sicherheit. Dass diese Werte immer noch oberste Priorität bei Kunden haben, bestätigte auch die SpardaHerbststudie 2009. Sie basiert auf einer repräsentativen Umfrage, die das Institut für Kommunikations- und Medienmanagement an der UMC Potsdam (FH) durchgeführt hat und gibt wertvolle Erkenntnisse zum Finanzverhalten der Hessen und zur Erwartung an die „Bank der Zukunft“.

Den Schlüssel zum Erfolg der „Bank der Zukunft“ sieht Jürgen Weber in folgenden Faktoren: „Gerade in diesen unruhigen Zeiten ist es wichtig, den Kunden tagtäglich Orientierung zu bieten. Das geht durch klar strukturierte Produkte, durch transparente Geschäftspolitik und informative Gespräche.“ Die Kunden dankten ihrer Bank und kürten sie 2009 zum 17. Mal in Folge beim Kundenmonitor Deutschland zur „Bank mit den zufriedensten Kunden“. Und der kürzlich verliehene Publikumspreis „Pegasus“ bescheinigte der Sparda-Bank ein Geschäftsmodell, das zukunftsfähiger ist als jenes der Wettbewerber.

(Redaktion)


 


 

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