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Festgeld mit dem höchsten Zins gibt es bei Auslandsbanken

14,58 Millionen Deutsche besaßen im Jahr 2014 nach Zahlen des IfD Alllensbach Festgeldanlagen im Haushalt. Klassische Geldanlagen haben demzufolge noch nicht ausgedient. Festgeldkonten bringen den Sparern wegen der zu niedrigen Durchschnittszinsen der deutschen Banken allerdings nur wenig Rendite ein. Banken im Ausland garantieren deutlich höhere Guthabenzinsen auf Festgeld mit Laufzeiten ab einem Jahr.

Derzeitig eines der besten Angebote macht die J&T Banka: Bei einer Laufzeit von 12 Monaten stellt die tschechische Bank mit 1,80 Prozent Zinsen auf einen Anlagebetrag von 10.000 Euro Festgeld für mehr als einen Prozentpunkt über den Durchschnittszins bereit. Die Zinsen steigen weiter auf 2,20 Prozent bei einer Laufzeit von 36 Monaten. Damit läuft die J&T Banka selbst den besten deutschen Festgeld-Anbietern wie die CreditPlus Bank den Rang ab, was die Zinskonditionen angeht. Hier erhalten deutsche Sparer gerade mal 1,30 Prozent Zinsen auf 10.000 Euro bei 36 Monaten Anlagendauer. Auch wenn die Durchschnittszinsen laut Angaben von Verivox im Mai auf 0,77 Prozent gestiegen sind, hat sich nichts daran geändert, dass das Anlegen in Festgeld hierzulande bisher kaum lukrativer geworden ist.

Zinsvermittler machen Festgeldanlagen auf dem europäischen Markt zugänglich

Einen Überblick über die aktuellen Top-Festgeldangebote erhalten Interessierte in diesem Festgeld-Vergleich. Dort sind alle Banken mit den besten Verzinsungen nach steigenden Laufzeiten gelistet. Auffällig ist, dass deutsche Banken bei höheren Laufzeiten mit Angeboten der Banken im europäischen Ausland nicht mithalten können.

Wer sein Festgeld bei einer ausländischen Bank anlegen möchte, ohne dafür verreisen zu müssen, richtet sein Konto am besten über Zinsvermittler ein. Mit 40 Zinsofferten von zehn europäischen Banken stellt der Festgeld-Marktplatz WeltSparen auf https://www.weltsparen.de/festgeld/ die größte Auswahl bereit. Weitere Zinsvermittler für europäische Festgeldanlagen sind Savedo oder Zinspilot.

Um bei einer gewünschten Partnerbank ein Festgeld-Konto zu eröffnen, braucht man sich auf den Plattformen nur einmalig per Postident-Verfahren für ein Referenzkonto bei den deutschen Finanzdienstleistern registrieren. Die Abrechnungsbank bei WeltSparen ist die Frankfurter MHB-Bank, bei Savedo die biw AG und bei Zinspilot die biw AG sowie die Sutor Bank. Über diese Banken werden die Kontoeröffnung und die Überweisung des Anlagebetrags bei der jeweiligen Partnerbank abgewickelt.

Keine Zinsvorteile nach drei Jahren Laufzeit

Mit Festgeld erzielt man gegenwärtig bei kurzen Laufzeiten die höhere Rendite , sei es bei einer ausländischen oder deutschen Bank. Laut einem Bericht des Verbraucherportals Biallo ist der Zinszenit bei Festgeld bereits nach drei Jahren erreicht. Hier lohnt sich für Interessierte ein Vergleich der Zinssteigerungen, welche die Banken für Festgeld versprechen. So zahlt beispielsweise die Fibank bei 36 Monaten Laufzeit 0,05 Prozent Zinsen mehr als die J&T Banka, bei 24 Monaten Laufzeit wirft Festgeld bei der J&T Banka mit 2,0 Prozent Zinsen jedoch mehr ab als bei der Fibank mit 1,90 Prozent Zinsen. Da sich das Zinsniveau bei den Banken später wieder ändern kann, profitieren Anleger eher, wenn sie nach zwei oder drei Jahren in ein großzügiger verzinstes Festgeld umschichten. Kurze Laufzeiten bedeuten außerdem eine höhere Absicherung der Einlagen, insbesondere bei im Ausland laufenden Konten.

Bildrechte: © Flickr Euro blu-news.org CC BY-SA 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

(Redaktion)


 


 

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