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Autobahnbau

Spatenstich für umstrittenes Teilstück der A 44

(bo/ddp-hes). Nach jahrelangen juristischen Streitereien ist am Donnerstag der erste Spatenstich für ein neues Teilstück der Autobahn 44 vollzogen worden. Der 2,2 Millionen Euro teure Abschnitt zwischen Hessisch Lichtenau und Walburg soll nach Angaben des hessischen Verkehrsministeriums rund 62 Millionen Euro kosten und bis zum Jahr 2012 fertiggestellt werden.

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hatte Mitte März grünes Licht für den Bau erteilt und eine Klage von Umweltschützern abgewiesen.

Hessens geschäftsführender Ministerpräsident Roland Koch (CDU) sprach anlässlich des Spatenstichs von einem "großen Tag für Nordhessen», da die Verbindung weitere Arbeitsplätze und einen Ausbau der Wirtschaft mit sich bringe. Auch die Wirtschaftsregion Thüringen werde von dem Ausbau profitieren. Zudem bedeute das Bauvorhaben eine langersehnte Verkehrsentlastung für Anwohner der Bundesstraße 27.

Die Grünen kritisierten dagegen, der Bau der A 44 werde die Verkehrsprobleme der Region nicht lösen. Eine Entlastung für die Anwohner der B 7 sei mit kleineren verkehrlichen Maßnahmen viel schneller und kostengünstiger umsetzbar. Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) nannte die A 44 «die wohl teuerste Autobahn der Welt».

Das neue Teilstück ist einer von elf Verkehrsabschnitten, um die Lücke zwischen der A 7 (Kassel-Ost) und der A 4 (Wommen) zu schließen. Die Baukosten für die 64,3 Kilometer sollen bei 1,4 Milliarden Euro liegen. Der bislang erste und einzige Abschnitt der A 44 war vor drei Jahren freigegeben worden.

(Redaktion)


 


 

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