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Bundestagswahl 2013

Gerhardt steht Hessen-FDP nicht mehr als Spitzenkandidat zur Verfügung

(bo/dapd). Der frühere FDP-Bundesvorsitzende Wolfgang Gerhardt tritt nicht mehr zur kommenden Bundestagswahl 2013 an. Er stehe den hessischen Liberalen damit auch nicht mehr als Spitzenkandidat zur Verfügung, teilte der 68-jährige Bundestagsabgeordnete aus Wiesbaden am Donnerstag auf seiner Internetseite mit.

Wolfgang Gerhardt gab an, er wolle sich verstärkt seinen anderen Aufgaben etwa als Vorsitzender der FDP-nahen Friedrich-Naumann-Stiftung und als Vizepräsident der Liberalen Internationale widmen. Gerhardt sitzt seit 1994 im Bundestag. Zeitweise führte er auch die FDP-Fraktion dort.

Der Landesvorsitzende der FDP, Jörg-Uwe Hahn, würdigte die "herausragende parlamentarische Arbeit" seines Vorgängers als hessischer FDP-Vorsitzender und stellvertretender Ministerpräsident: "Wolfgang Gerhardt hat sehr viel für Hessen, Deutschland und die FDP geleistet." Hahn erwartet Beratungen bis in den Herbst, wie die Liste der Landespartei für die kommende Bundestagswahl aussehen und wer sie anführen werde.

Gerhardt wurde 1943 in Ulrichstein-Helpershain im Vogelsberg geboren. Er studierte Erziehungswissenschaften, Germanistik und Politik in Marburg und zog 1978 in den Landtag ein. Bald wurde er Landes- und Fraktionsvorsitzender der FDP, später Wissenschaftsminister. Von 1995 bis 2001 war er Bundesvorsitzender der FDP. Er ist verheiratet, hat zwei Töchter und lebt in Wiesbaden.

(dapd )


 


 

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