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Übernahmestreit

Springer reicht Beschwerde gegen ProSieben-Gerichtsentscheid ein

(bo/ddp.djn). Das Verlagshaus Axel Springer geht erneut gegen die verbotene Übernahme des Fernsehkonzerns ProSiebenSat.1 vor.

Springer habe gegen die Entscheidung des Oberlandesgerichtes
Düsseldorf, wonach das Bundeskartellamt 2006 zu Recht die Fusion mit
ProSiebenSat.1 untersagt habe, Beschwerde eingereicht, sagte eine
Springer-Sprecherin am Mittwoch auf Anfrage. Axel Springer («Bild»,
«Welt») halte den Kartellamtsbeschluss nach wie vor für nicht
rechtmäßig, fügte sie hinzu.

Das Oberlandesgericht Düsseldorf hatte Anfang Dezember 2008
mitgeteilt, die Beschwerde von Axel Springer gegen die Entscheidung
des Kartellamtes werde zurückgewiesen. Das Bundeskartellamt hatte
2006 argumentiert, der Zusammenschluss der beiden Unternehmen hätte
auf dem Fernsehwerbemarkt, dem Lesermarkt für Straßenverkaufszeitungen sowie dem bundesweiten Anzeigenmarkt für
Zeitungen zu einer nicht genehmigungsfähigen Marktmacht geführt.

(Redaktion)


 


 

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