Weitere Artikel
Wettbewerbsverzerrung

Zetsche kritisiert Staatshilfen für Opel

(bo/ddp.djn). In der Debatte um Staatshilfen für den angeschlagenen Autobauer Opel warnt Daimler-Chef Dieter Zetsche vor Wettbewerbsverzerrungen.

«Es sind im letzten Jahr von staatlicher Seite 90 Milliarden Euro in die Automobilindustrie geflossen. Das stellt einerseits eine massive Wettbewerbsverzerrung dar und steht andererseits in einer Vielzahl von Fällen einer sinnvollen und notwendigen Strukturanpassung im Weg», sagte Zetsche der Oldenburger «Nordwest-Zeitung» (Montagausgabe. Deshalb sei er «grundsätzlich kein Freund davon». Auch in diesem Fall sei es Sache von General Motors, die Zukunft von Opel positiv zu gestalten.

 Das eigene Unternehmen sieht Zetsche gut aufgestellt. Mercedes-Benz bleibe ein «Premium-Hersteller». «Hier geht es nicht um einen Stückzahl-Wettbewerb, sondern darum, die besten und begehrtesten Fahrzeuge für Kunden dieses Segments anzubieten», betont der Daimler-Chef. «Der Erfolg eines Unternehmens misst sich nicht an Stückzahlen, sondern an Umsatz und Ergebnis." Wenn es um Stückzahlen ginge, müsste jeder Fahrradhersteller erfolgreicher sein als ein Lastwagenhersteller.

(Redaktion)


 


 

Wettbewerbsverzerrung
Staatshilfen
Unternehmen
Opel
Dieter Zetsche

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Wettbewerbsverzerrung" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: