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Staatstheater Wiesbaden von neuen Orchsterstreiks betroffen

(bo/ddp-hes). Wegen eines neuerlichen Orchesterstreiks mussten Besucher des Staatstheaters Wiesbaden am Mittwochabend auf große Begleitmusik verzichten. Die Opernvorstellungen der Staatstheater in Wiesbaden und Braunschweig sowie des Theaters Osnabrück wurden jeweils nur von einem Pianisten begleitet, wie die Theatersprecher am Donnerstag auf ddp-Anfrage sagten.

In drei weiteren Städten sollten auch am Donnerstagabend Opern und Theater bestreikt werden. «Um welche Städte es sich handelt, geben wir erst gegen Abend bekannt, damit die Konzerthäuser nicht kurzfristig eine Programmänderung vornehmen können», sagte der Geschäftsführer der Deutschen Orchestervereinigung (DOV), Gerald Mertens, auf ddp-Anfrage.

 Die DOV hat Orchestermusiker in mehr als 20 Opern- und Konzerthäusern zum Streik aufgerufen. In neun Bundesländern sollen die Staats- und Kommunalorchester ihre Arbeit niederlegen. Zur Dauer der Streiks machte die DOV bisher keine Angaben. Der Deutsche Bühnenverein (DVB) geht bereits gerichtlich gegen die bundesweiten Orchesterstreiks vor. Die Entscheidungen der Arbeitsgerichte auf die einstweiligen Verfügungen stehen aber noch aus.

Die Orchester protestieren gegen die Tarifforderung des DBV, die bisherige Ankopplung der Orchester an den öffentlichen Dienst einzuschränken. Ende November waren bereits in mehreren deutschen Städten Vorstellungen an Opern und Theatern aufgrund von Orchesterstreiks ausgefallen.

(Redaktion)


 


 

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