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3. Quartal

Stada meldet Verluste

(bo/dapd-hes). Liquiditätsprobleme serbischer Großhändler und höhere Restrukturierungskosten haben dem Generikahersteller Stada im dritten Quartal einen Verlust beschert.

Der Nettoverlust lag bei 11,2 Millionen Euro, wie die Stada Arzneimittel AG am Donnerstag mitteilte. Im Vorjahr hatte das im MDAX notierte Unternehmen unter dem Strich noch einen Gewinn von 23,2 Millionen Euro verbucht. Der Umsatz stieg um vier Prozent auf 399,7 Millionen Euro.

Ende September hatte Stada bereits gewarnt, dass die Liquiditätsengpässe des serbischen Großhandels dem Unternehmen größere Probleme bereiteten als bis dahin gedacht. Für das dritte Quartal hatte der Konzern daher Abschreibungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Serbien über 29,5 Millionen Euro angekündigt. Serbien ist der siebtgrößte nationale Markt von Stada. Im staatlich kontrollierten Großhandelsegment war es bereits im zweiten Quartal zu Zahlungsausfällen gekommen.

Im Zusammenhang mit dem Restrukturierungsprogramm "Stada - build the future" buchte Stada im dritten Quartal einen Buchverlust von 5,8 Millionen Euro nach Steuern. Mittelfristig sollen mit dem Programm konzernweit etwa 800 Stellen gestrichen werden.

Den Ausblick für das Geschäftsjahr 2010 hält Stada noch für "knapp erreichbar", allerdings unter der Voraussetzung einer Erholung des serbischen Geschäftes im laufenden vierten Quartal. Es bestehe weiterhin die Chance für eine Steigerung des Konzernumsatzes sowie des operativen Ertrages bereinigt um Sondereffekte bei mindestens stabilen operativen Margen, hieß es.

(dapd )


 


 

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