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Rottmann und Becker

Stadt übernimmt die Regie beim Neubau der Höchster Kliniken

Die Stadt Frankfurt am Main wird den geplanten Neubau für die Städtischen Kliniken Frankfurt am Main-Höchst in Eigenregie erstellen. Dies gaben Stadtkämmerer Uwe Becker und Gesundheitsdezernentin Manuela Rottmann bekannt.

Der Neubau der Städtischen Kliniken ist bereits in das Krankenhausinvestitionsprogramm des Landes mit einem Förderbetrag von 43 Millionen Euro aufgenommen. Die vom Land nicht finanzierten förderfähigen Kosten in Höhe von nach derzeitigem Sachstand etwa 80 Millionen Euro wird die Stadt Frankfurt am Main als Trägerin des Krankenhauses finanzieren. Die Realisierung des Neubaus in öffentlich-privater Partnerschaft (PPP) soll nicht mehr weiterverfolgt werden.

Nachdem durch das Land Hessen die gesetzgeberischen Voraussetzungen für die Förderung von Krankenhausbauten als PPP geschaffen worden waren, hatte der Magistrat per Gutachten überprüfen lassen, ob es sinnvoll und wirtschaftlich wäre, die Planung, Finanzierung und teilweise auch den Betrieb des Neubaus der Städtischen Kliniken Frankfurt am Main-Höchst einem privaten Partner zu übertragen.

Uwe Becker und Manuela Rottmann werden nach Bewertung des Gutachtens nun den Stadtverordneten empfehlen, diesen Weg nicht weiter zu verfolgen. Die Betriebskommission der Städtischen Kliniken unterstützt diese Entscheidung für die Eigenerstellung. "PPP bietet in vielen Bereichen städtischer Infrastruktur große Wirtschaftlichkeitspotenziale. Allerdings muss diese Form der Kooperation auf das jeweilige Objekt passen. Bei einem Neubau- und Sanierungsprojekt im Bestand unter laufendem Krankenhausbetrieb - wie dies in Höchst der Fall sein wird - lassen sich die Risikosphären zwischen den Partnern nur sehr schwierig trennen. Wir haben uns daher in diesem Fall gegen PPP entschieden", erklärte Stadtkämmerer Uwe Becker. "Der Neubau bietet für die Städtischen Kliniken eine einmalige Chance unter Einbezug der Beteiligten in Planung und Bau, die Arbeitsplätze zu modernisieren, die Abläufe effizienter zu gestalten und die Patientinnen und Patienten damit besser zu versorgen. Wegen der engen Verzahnung von Bau mit medizinisch-pflegerischer Versorgung und entsprechender Abgrenzungsschwierigkeiten sprechen die überwiegenden Argumente für eine Erstellung des Baus in eigener Hand", begründete Gesundheitsdezernentin Rottmann die Entscheidung.

Quelle: Stadt Frankfurt

(Redaktion)


 


 

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