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ebay will rund 400 Mitarbeiter entlassen

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(bo/ddp.djn). Das Internetauktionshaus ebay will in Dreilinden bei Berlin nach Angaben der Gewerkschaft ver.di mindestens 400 der 630 Mitarbeiter entlassen. Die Bemühungen um einen Interessenausgleich seien von der Arbeitgeberseite für gescheitert erklärt worden, teilte ein ver.di-Sprecher am Dienstag mit.

Die Anstrengungen des Betriebsrates, Arbeitsplätze über den am Standort Kleinmachnow/Dreilinden verbleibenden Anteil von etwa 230 Beschäftigten hinaus zu halten, waren den Angaben zufolge nicht erfolgreich. Das letzte Angebot der Arbeitgeberseite sei für den Betriebsrat unzureichend gewesen. Es beinhaltete demnach nur eine geringe Anzahl von zusätzlichen Arbeitsplätzen, die überwiegend auch noch befristet sein sollten.

Der Betriebsrat hat laut ver.di mit Unterstützung von Sachverständigen nachzuweisen versucht, dass das Know-how, das sich in den vergangenen zehn Jahren in Dreilinden entwickelt hat, mit dem Outsourcing und der Verlagerung von Stellen ins Ausland unwiederbringlich verloren ginge. Das werde zum Absinken des Serviceniveaus und einem großen Vertrauensverlust bei den Kunden führen.

ebay hat am Standort Dreilinden vom Land Brandenburg laut ver.di Fördermittel von über 10 Millionen Euro erhalten mit der Auflage, Dauerarbeitsplätze zu schaffen und diese bis 2008 zu erhalten. Der Arbeitgeber begründete seinen Schritt im Wesentlichen damit, dass viele Prozesse auch in globalen Teams an anderen Standorten von ebay erledigt werden könnten und dass man sich vor Ort stärker auf Großkunden konzentrieren wolle, hieß es.

(ddp)



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