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Erzeugerpreise verzeichnen 2009 historischen Rückgang

(bo/ddp.djn). Vor dem Hintergrund der weltweiten Wirtschaftskrise sind die Erzeugerpreise 2009 so stark gefallen wie nie zuvor seit ihrer Erhebung 1949. Im Schnitt sanken sie um 4,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte.

Damit sei der sehr hohe Preisanstieg des Vorjahres mit 5,5 Prozent zu einem großen Teil wieder zurückgenommen worden. Die Preise für Energie gingen im Jahresdurchschnitt 2009 um 8,3 Prozent zurück. Ohne Berücksichtigung von Energie sanken die Erzeugerpreise gegenüber 2008 um 2,2 Prozent. Wie die Behörde weiter mitteilte, hat sich die Talfahrt der Erzeugerpreise im Dezember weiter abgeschwächt. Demnach sank der entsprechende Index auf Jahressicht um 5,2 Prozent.

Ohne Berücksichtigung von Energie seien die Erzeugerpreise zum Vorjahr um 1,7 Prozent geringer ausgefallen. Gegenüber dem Vormonat fielen sie überraschend um 0,1 Prozent. Volkswirte hatten dagegen mit einem Anstieg um 0,2 Prozent gerechnet. Wichtigster Grund für den Preisrückgang im Dezember auf Jahressicht war den Angaben zufolge einmal mehr die Entwicklung der Energiepreise. Drei Viertel der jährlichen Veränderung seien darauf zurückzuführen. Die Preise für Energie sanken binnen Jahresfrist um 12,5 Prozent. Mineralölerzeugnisse verteuerten sich im Dezember dagegen um 12,8 Prozent.

Die Preise für Strom lagen um 7,5 Prozent und die für Erdgas um 34,0 Prozent niedriger. Die Produzentenpreise geben die Richtung für die Verbraucherpreise vor. Niedrigere Einkaufskosten reicht der Handel in der Regel an seine Kunden weiter.

(ddp)


 


 

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