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Konjunkturindikatoren

Steinbrück hält schwächeren Wirtschaftseinbruch für möglich

(bo/ddp.djn). Der Einbruch der deutschen Wirtschaft im laufenden Jahr wird nach den Worten von Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) möglicherweise nicht ganz so deutlich ausfallen wie von der Regierung im Frühjahr prognostiziert. Deutschland befinde sich in der «schärfsten Wirtschaftskrise» seit Gründung der Bundesrepublik mit minus fünf bis minus sechs Prozent, sagte Steinbrück am Dienstag im Deutschen Bundestag in Berlin.

Damit zeigte sich Steinbrück für das laufende Jahr inzwischen etwas zuversichtlicher als noch im April, als die Regierung offiziell einen Rückgang des Bruttoinlandsproduktes von sechs Prozent prognostiziert hat. Steinbrück warnte allerdings auch vor zu viel Konjunkturoptimismus nach den jüngsten positiven Wirtschaftsdaten.

«Die ersten Konjunkturindikatoren hellen sich in der Tat auf, aber es soll an der Stelle gesagt werden, dass ich vor einer zu großen und zu schnellen Euphorie warne», sagte er später bei einer Pressekonferenz in Berlin und verwies unter anderem auf «die Wahrscheinlichkeit, dass wir es mit nachlaufenden Effekten auf dem Arbeitsmarkt zu tun haben können». Diese und andere Negativfaktoren seien «unwägbar, so dass ich davor warne, einfach so zu tun, als ob wir durch das Tal der Tränen schon durchgeschritten sind».

(Redaktion)


 


 

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