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Buchmesse Frankfurt

Steinmeier kritisiert bei Buchmessen-Eröffnung Reduzierung aufs Finanzielle

(bo/ddp-hes). Außenminister und Vizekanzler Frank-Walter Steinmeier (SPD) hat am Dienstag bei der Eröffnung der 60. Frankfurter Buchmesse eine nur auf Rendite getrimmte Gesellschaft kritisiert. Wer den Menschen auf den «homo oeconomicus» reduziere, «wer für Wettbewerb ohne Grenzen und Vernunft plädiert, wer nur noch kurzfristige Rendite zum Maßstab des Wirtschaftens macht», verliere jedes Maß «und endet in Maßlosigkeit», sagte Steinmeier laut Redemanuskript mit Blick auf die weltweite Finanzkrise.

Ein solches Menschenbild, ein solches Verständnis von Freiheit und
Wirtschaft gefährdet laut Steinmeier «die Grundüberzeugungen und den
Zusammenhalt unserer Gesellschaften». Zum diesjährigen Gastland
Türkei sagte der Vizekanzler, alle hofften, «dass die Türkei Brücke
sein möge zwischen Kontinenten und Kulturen». Steinmeier zufolge sind
die schnellste Verbindung zwischen Kontinenten und Kulturen «auch im
Zeitalter des Internet noch immer die Bücher». Die Buchmesse beweise
das von Jahr zu Jahr.

Der Vizekanzler sagte zu den politischen Reformen in der Türkei,
wer sich dort umschaue, "der sieht eben auch: Die Türkei hat sich auf
den Weg gemacht zu einer pluralistischen und demokratischen
Gesellschaft.

(rheinmain)


 


 

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