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Steuerberatung für Erbschaft ist keine Sonderausgabe

(bo/ddp.djn). Obwohl Steuerberatungskosten als Sonderausgaben bis 2006 absetzbar waren, gilt dies nicht für das Erstellen einer Erbschaftsteuererklärung. Das hat das Finanzgericht Berlin-Brandenburg entschieden (AZ: 8 K 8238/07). Der klagende Steuerzahler hatte nach dem Tod seiner Mutter und der daraus resultierenden Erbschaft die Kosten der fälligen Erbschaftsteuererklärung steuerlich geltend gemacht. Nach Ansicht des Klägers überstieg zwar die Erbschaft die Steuerberatungskosten. Doch sei der Nachlass der Mutter mit dem Erbfall «sein Vermögen» geworden, aus dem er dann die Steuerberatungskosten getragen habe.

Dem widersprachen die Richter aber. Der Mann müsse sich so
behandeln lassen, als habe er lediglich das um die angefallenen
Steuerberatungskosten geminderte Vermögen geerbt. Dabei ließen die
Richter jedoch offen, ob die Steuerberatungskosten dann auch die
Erbschaftssteuer mindern. Der Kläger hat gegen die Entscheidung
Revision eingelegt, so dass in letzter Instanz der Bundesfinanzhof in
München zu entscheiden haben wird (AZ: X R 29/08, München).

(rheinmain)


 


 

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