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Richtungsstreit

Hahn gegen Steuersenkungen zu Lasten der Länder

(bo/ddp-hes). Der hessische FDP-Vorsitzende und stellvertretende Ministerpräsident Jörg-Uwe Hahn hat sich in den Streit um Steuersenkungen eingeschaltet und vor Belastungen der Länder gewarnt.

«Wir brauchen eine große Steuerreform, aber es kann nicht sein, dass alles zu Lasten der Länder geht», sagte Hahn dem «Tagesspiegel» (Montagausgabe). Er warnte seine Partei davor, die Länder nicht mit einzubeziehen. «Ich habe meinen Amtseid auf die hessische Verfassung abgelegt, damit ist das Land Hessen mein Arbeitgeber und nicht die FDP», sagte der hessische Justizminister Hahn.

 Zudem fordert er einen Sparkurs der Bundesregierung. «Wer eine Steuerreform will, muss jetzt mutig genug sein und Einsparungen vornehmen, nur ist leider nicht erkennbar, wo das sein soll.» Hahn forderte etwa, die steuerliche Bevorzugung von Sonntags- und Nachtzuschlägen abzuschaffen. «Da kann man sparen, denn wenn diese Arbeit wichtig ist, sollten die Unternehmen dafür aufkommen, nicht der Staat.»

(Redaktion)


 


 

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