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Bsirske schließt Streiks im öffentlichen Dienst nicht aus

(bo/ddp.djn). Unmittelbar vor dem Auftakt der Tarifverhandlungen für knapp zwei Millionen Beschäftigte im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen hat die Gewerkschaft ver.di Streiks nicht ausgeschlossen.

«Wir suchen eine Lösung am Verhandlungstisch, das ist überhaupt keine Frage. Das werden schwierige Verhandlungen», sagte ver.di-Chef Frank Bsirske am Mittwoch vor Beginn der Verhandlungen im Deutschlandradio Kultur. Aber es sei völlig klar, dass die Beschäftigten im Zweifelsfall auch «deutlich machen werden und wollen, dass sie hinter den berechtigten Forderungen stehen».

Die Tarifverhandlungen gehen am Nachmittag (13.00 Uhr) in Potsdam in die erste Runde. ver.di und der Deutsche Beamtenbund (dbb) gehen mit einer Forderung im Gesamtvolumen von fünf Prozent in die Gespräche. Die Forderung der Gewerkschaften hätte bei der angestrebten Laufzeit von einem Jahr ein Volumen von rund 4,5 Milliarden Euro.

Die Vereinigung kommunaler Arbeitgeber (VKA) wies die Forderung erneut zurück und verwies auf die leeren Kassen. VKA-Präsident Thomas Böhle bezeichnete sie im ZDF-«Morgenmagazin» als «illusorisch» und erwartet daher eine «harte Auseinandersetzung». Als Richtwert sehen die Arbeitgeber eine Steigerung von 1,2 Prozent, was dem Abschluss im öffentlichen Dienst der Länder entspricht. «Die Benchmark sind 1,2 Prozent, aber keinesfalls 5,0 Prozent», sagte Böhle, wies allerdings gleichzeitig darauf hin, dass 1,2 Prozent nicht als Angebot zu verstehen seien.

(ddp)


 


 

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