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Finanzgericht München

Strenge Regeln für steuerliche Anerkennung von Ferienwohnungen

(bo/ddp.djn). Bei der steuerlichen Anerkennung von Ferienwohnungen tun sich die Finanzämter schwer. Denn oft werden die Wohnungen von den Eigentümern selbst genutzt, sodass die Kosten nicht voll anerkannt werden dürfen. Eine volle Anerkennung wäre nur der Fall, wenn die Wohnung wirklich ausschließlich von Feriengästen oder Dauermietern genutzt wird.

Vor dem Finanzgericht München (AZ: 6 K 2362/06 ) wurde ein Fall verhandelt, bei dem die Finanzverwaltung die Kosten aber trotz einer Dauervermietung nicht anerkennen wollte. In dem Fall lag die Wohnung auf Sylt und war laut Angaben des Eigentümers dauervermietet. Trotzdem nutzte der Eigentümer die Wohnung jedoch selbst, sein Name stand auf dem Klingelschild und er zahlte auch die Zweitwohnungssteuer, die eigentlich vom Mieter zu tragen gewesen wäre. In einem solchen Fall könne nicht von einem typischen Mietverhältnis ausgegangen werden, das einen vollen Abzug der Kosten rechtfertigt. Die erforderliche Überschusserzielungsabsicht konnte auch nicht über eine Prognoserechnung nachgewiesen werden, so dass das Finanzamt die Kosten zumindest nicht voll anerkennen musste.

(Redaktion)


 


 

Kosten
Fall
Eigentümer
AZ: 6 K 2362/06
Finanzgericht München
Ferienwohnung

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