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Forschung

Merck darf Studie mit Krebsimpfstoff fortsetzen

(bo/ddp-hes). Der Darmstädter Pharmakonzern Merck darf seine Studie mit dem Krebsimpfstoff Stimuvax fortsetzen.

Die Behandlung und die Aufnahme von Patienten würden nach Genehmigung durch die lokalen Behörden und klinische Ethikkomitees wieder beginnen, teilte der DAX-Konzern am Donnerstag in Darmstadt mit.
Merck hatte das Studienprogramm im März ausgesetzt, weil ein Patient
schwere Nebenwirkungen erlitten hatte. Der an Knochenmarkkrebs
erkrankte Studienteilnehmer bekam zusätzlich eine Gehirnentzündung.

«Wir glauben, dass dieser therapeutische Krebsimpfstoff für
Onkologen und deren Patienten das Potenzial hat, eine wertvolle
Ergänzung zukünftiger Therapien zu sein», sagte der Leiter der
Merck-Onkologiesparte, Wolfgang Wein. Die Fortsetzung der Studie sei
durch eine Genehmigung der amerikanischen Arzneimittelbehörde
ermöglicht worden. Die U.S. Food and Drug Administration habe die
Bestimmung über den Stopp der Studie vom März teilweise aufgehoben.
Merck hatte die Lizenzrechte für Stimuvax von einer amerikanischen
Firma erworben.

(ddp-Korrespondent Ulrich Breitbach)


 


 

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