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Wowereit begrüßt Ansiedlung des Suhrkamp Verlags in Berlin

(bo/ddp-hes). Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) hat die Ansiedlung des Suhrkamp Verlags in Berlin begrüßt.

Die Kulturmetropole Berlin freue sich, dass die Verlegerin Ulla Unseld-Berkéwicz den Entschluss gefasst und durchgesetzt habe, ihr «überaus angesehenes Verlagshaus» an den Ort seiner Gründung zurückzubringen, sagte Wowereit am Montag in Berlin mit Blick auf die offizielle Eröffnung des Verlagssitzes am Dienstag.

Nach seinem Umzug von Frankfurt am Main hatte der Verlag zu Jahresbeginn seine Arbeit im neuen Domizil in der Pappelallee im Stadtteil Prenzlauer Berg aufgenommen.

Berlin habe eine große Tradition als Buchstadt, sagte Wowereit, der gleichzeitig Kultursenator ist. Das zeige auch der zum Hause Suhrkamp gehörende Jüdische Verlag. Dieser sei 1902 in Berlin entstanden und in den 1930er Jahren der nationalsozialistischen Barbarei zum Opfer gefallen. Mittlerweile habe er ebenfalls wieder in Berlin seinen Sitz.

Am bisherigen Standort in Frankfurt bleibt als Verlagsdependance die Villa Unseld im ehemaligen Wohnhaus des langjährigen Verlegers Siegfried Unseld. Die bedeutenden Archive von Suhrkamp und Insel Verlag ziehen in das Deutsche Literaturarchiv in Marbach bei Stuttgart.

(ddp)


 


 

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