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Erhalt der Unternehmen

Tarifpartner der Metallindustrie wollen Konflikte schnell schlichten

(bo/ddp-hes). Angesichts der Wirtschafts- und Finanzkrise wollen die Tarifpartner der Metallindustrie langandauernde Konflikte vermeiden. «Um den Erhalt der Unternehmen und ihrer Arbeitsplätze zu sichern, brauchen wir eine Anlaufstelle und den kurzen Draht der Tarifpartner» waren sich Armin Schild, Leiter des IG Metall-Bezirks Frankfurt, und Volker Fasbender, Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbands Hessenmetall, am Donnerstag in Frankfurt einig. Erste Anlaufstellen für Unternehmen in der Krise seien die Bezirksgruppen-Geschäftsführer von Hessenmetall in Kassel, Wetzlar, Frankfurt, Offenbach und Darmstadt oder der Leiter der zentralen Tarifabteilung beziehungsweise die Bevollmächtigten der IG Metall.

Fasbender forderte »kluge Kompromisse«. Der »tarifpolitische Werkzeugkasten« biete schließlich unterschiedliche Instrumente, wie flexible Arbeitszeitsysteme, Anrechnung der Entgelderhöhung auf übertarifliche Leistungen oder die Einführung der Kurzarbeit. Natürlich stehe Kostenreduktion bei rückläufiger Nachfrage zunächst im Vordergrund, räumte Fasbender ein.

«2009 darf nicht zu einem Jahr der Entlassungen werden», forderte Schild. Deshalb trete die IG Metall dafür ein, die zweite Stufe der Tariferhöhung betrieblich wie vorgeschrieben umzusetzen.

(Redaktion)


 


 

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