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Tarifverhandlungen bei der Deutschen Bahn gehen in die erste Runde

(bo/ddp.djn). Für rund 130 000 Tarifbeschäftigte bei der Deutschen Bahn beginnen heute (12.30 Uhr) in Berlin die Tarifverhandlungen. Die Gewerkschaften Transnet und GDBA verlangen zehn Prozent mehr Geld sowie spürbare Verbesserungen bei der Arbeitszeit. Die Laufzeit des neuen Vertrages soll zwölf Monate betragen. Der aktuelle Einkommens-Tarifvertrag läuft Ende Januar aus.

Der erst im November gewählte Transnet-Chef Kirchner hatte bereits im Vorfeld mit Streiks gedroht. Ihm steht auf Seiten der Bahn der langjährige Transnet-Chef Hansen gegenüber, der im Juni 2008 als Personalvorstand in den Bahn-Vorstand gewechselt war. Kirchner will ein ähnliches Ergebnis wie die Konkurrenzgewerkschaft GDL aushandeln. Die Konkurrenz der beiden Gewerkschaftslager hatte in der vergangenen Tarifrunde zu einem beinahe ein Jahr dauernden Tarifkonflikt geführt, der nach zahlreichen Streiks im Zugverkehr im Januar 2008 mit Lohnzuwächsen von insgesamt elf Prozent endete.

(Redaktion)


 


 

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