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Tarifverhandlungen im Groß- und Außenhandel werden fortgesetzt

(bo/ddp-hes). Heute (6. Juli) gehen in Frankfurt die Tarifverhandlungen für die rund 131 000 Beschäftigten des Groß- und Außenhandels sowie der Verlage in Hessen in die zweite Runde. Ein erstes Treffen der Tarifparteien war Anfang Juni ohne Ergebnis vertagt worden. Die Arbeitgeber hatten nach Angaben der Gewerkschaft ver.di ein Angebot vorgelegt, das man als «nicht abschlussfähig» erachtet habe. Die Gewerkschaft fordert eine Erhöhung der Löhne um 150 Euro im Monat. Die Auszubildenden sollen 50 Euro mehr bekommen.

Die Arbeitgeber hatten Anfang laut ver.di im ersten Jahr eine Einmalzahlung in Höhe von 220 Euro angeboten. Im zweiten Jahr sollten die Einkommen um ein Prozent erhöht werden. Die Auszubildenden sollten leer ausgehen. Außerdem hätten die Arbeitgeber einen Beschäftigungssicherungsvertrag gefordert, der eine Reduzierung der Arbeitszeit und eine Ausweitung der befristeten Beschäftigungsverhältnisse ermöglichen solle. ver.di erwartet von den Arbeitgebern in der zweiten Runde nun ein «echtes Angebot», mit dem diese die ständig steigenden Anforderungen an ihre Mitarbeiter und deren hohe Leistungsbereitschaft respektieren.

(Redaktion)


 


 

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