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Die Tarifgemeinschaft deutscher Länder

Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst vertagt

(bo/ddp.djn). Die erste Runde der Tarifverhandlungen für die rund 700 000 Beschäftigten der Bundesländer (außer Hessen und Berlin) ist am Montag nach rund zweieinhalb Stunden vertagt worden. Die Positionen lägen noch weit auseinander, sagte ein Sprecher der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di im Anschluss. Zugleich hob er die konstruktive Atmosphäre der Gespräche hervor. Auch in der kommenden Runde sei noch die Klärung weiterer Details nötig. Die Gespräche sollen am 26. Januar und am 14./15. Februar jeweils in Potsdam fortgesetzt werden.

Die Gewerkschaften fordern eine Lohnerhöhung von acht Prozent, mindestens aber 200 Euro mehr pro Monat. Die Auszubildenden sollen 120 Euro pro Monat mehr bekommen. Als Laufzeit werden zwölf Monate angestrebt.

Die Arbeitgeber hatten diese Forderung bereits im Vorfeld zurückgewiesen. Der Verhandlungsführer für die Tarifgemeinschaft deutsche Ländern (TdL), Hartmut Möllring (CDU), nannte die Lohnerwartungen «unrealistisch» und «unverhandelbar».

Für die Gewerkschaft ver.di führt deren Chef Frank Bsirske die Gespräche. Neben ver.di sind auch die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), die Gewerkschaft der Polizei (GdP) und die Tarifunion des Beamtenbundes mit dabei, da das Ergebnis auch auf rund 1,25 Millionen Beamte bei Bund und Kommunen übertragen werden soll.

(Redaktion)


 


 

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