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Sternmarsch und Kundgebung

Tausende protestieren gegen Erweiterung von Kohlekraftwerk

(bo/ddp-hes). Mit einem Sternmarsch und einer Kundgebung haben Umweltaktivisten am Samstag gegen die Erweiterung des Kohlekraftwerks Staudinger in Großkrotzenburg demonstriert. Die Polizei sprach von rund 2000 Kundgebungsteilnehmern, die Veranstalter zählten 5000 Teilnehmer. Aufgerufen zu der Veranstaltung hatte die Klima-Allianz, ein breites Bündnis aus rund 100 Organisationen, darunter Umweltschutzverbände, Kirchen und Gewerkschaften. Unter dem Motto «Klima schützen - Kohle stoppen!» forderten die Teilnehmer Politiker und Energiekonzerne dazu auf, Pläne für den Neubau von Kohlekraftwerken aufzugeben.

Am Mittag hatten sich die Demonstranten aus Großkrotzenburg,
Hainstadt sowie den Hanauer Stadtteilen Großauheim und Klein-Auheim
auf den Weg zum Kundgebungsort auf der Angerwiese in der Nähe der
Hainstädter Kläranlage in Sichtweite des Kraftwerks gemacht. Zu den
Hauptrednern bei der Abschlusskundgebung am Nachmittag gehörten der
Landes- und Fraktionsvorsitzende der Grünen, Tarek Al-Wazir, sowie
der Bundesvorsitzende der Umweltorganisation BUND, Hubert Weiger.

Der Energiekonzern E.ON plant den Ausbau des Kohlekraftwerks um
einen weiteren Block. Die Ausbaugegner befürchten dadurch einen
Anstieg der CO2-Emissionen von fünf auf neun Millionen Tonnen pro
Jahr. Der Landtag hatte sich im April schon mit den Stimmen von SPD,
Grünen und der Linken gegen eine Erweiterung des Kraftwerks
ausgesprochen.

(rheinmain)


 


 

Kohlekraftwerk
Großkrotzenburg
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