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Wirtschaftsabkommen

Tianjin Property Rights Exchange kommt an den Main

(bo/pia). Die Tianjin Property Rights Exchange (TPRE) und die Stadt Tianjin errichten eine Repräsentanz hier in Frankfurt am Main. Wirtschaftsdezernent Boris Rhein hat dazu gestern eine Delegation aus der chinesischen Stadt im Frankfurter Römer begrüßt: „Die Ansiedelung der Vertretung der Tianjin Property Rights Exchange und der Stadt Tianjin in Frankfurt am Main ist ein bedeutender Schritt im Rahmen unseres Wirtschaftsabkommens mit Tianjin. Mit dieser wichtigen Einrichtung wird Frankfurt am Main für viele weitere chinesische Unternehmen ein attraktiver Standort.“

Das Wirtschaftsabkommen wurde im März letzten Jahres zwischen den beiden Städten geschlossen. Die Schwerpunkte des wirtschaftlichen Austauschs liegen bei den Finanzdienstleistungen, bei der Luftfahrt und den Messen. Die neue Repräsentanz wird neben anderem auch das Listing chinesischer Unternehmen an der Frankfurter Wertpapierbörse vorbereiten und begleiten. Die chinesische Delegation ist zur Vorbereitung dieser Ansiedelung hier am Main. An den Arbeitsgesprächen mit der Wirtschaftsförderung nehmen auch die Treuhandbehörde SASAC Tianjin und die Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) teil.

Stadtrat Boris Rhein weist zudem auf die langjährigen wirtschaftlichen Erfolge in der deutsch-chinesischen Zusammenarbeit in Frankfurt hin. „Bereits vor zwanzig Jahren wurde eine Städtepartnerschaft mit der chinesischen Stadt Guangzhou begründet. Diese Verbindung hat im Laufe ihres Bestehens zahlreiche erfolgreiche Kooperationen zwischen Unternehmen, Messegesellschaften, Vereinen und Verbänden mit sich gebracht und auch das gesellschaftliche und kulturelle Leben in Frankfurt bereichert.“ Rund 250 chinesische Unternehmen und etwa 6.500 Menschen chinesischer Nationalität sind heute in der Rhein-Main-Region ansässig.

Im Bereich des wirtschaftlichen Dialogs haben sich deutsch-chinesische und deutsch-asiatische „Business Foren“ etabliert. Aber auch chinesische Vereine und Samstags-Schulen sowie wissenschaftliche Einrichtungen, wie das China-Institut und das Konfuzius-Institut sind inzwischen in Frankfurt am Main angesiedelt. „Neue Unternehmen finden in Frankfurt am Main daher ideale infrastrukturelle Voraussetzungen“, so Stadtrat Boris Rhein. Gute wirtschaftliche Kontakte bestehen bereits seit einigen Jahren mit Shenzhen, mit Beijing und mit Shanghai.

(rheinmain)


 


 

Tianjin Property Rights Exchange
Frankfurt am Main

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