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Tigerpalast-Direktor verspricht einzigartige «Seiltanzoper»

(bo/ddp-hes). Bislang noch nicht gesehene Bilder verspricht der Direktor des Frankfurter Varieté-Theaters Tigerpalast, Johnny Klinke, den Besuchern der Seiltanzshow «Le Fil sous la Neige» («Das Seil unter dem Schnee»). Die Inszenierung von Antoine Rigot für sieben Seiltänzer feiert am Mittwoch (26. August, 20.00 Uhr) Deutschlandpremiere im Bockenheimer Depot in Frankfurt am Main. «Es ist eine Show, von der wir immer geträumt haben», sagte Klinke im ddp-Interview. Eine Seiltanzshow mit sieben Artisten auf sechs Seilen habe es nie zuvor gegeben.

Für die Inszenierung habe Antoine Rigot «die wirklich besten Seiltänzer der Welt» gewonnen, versicherte Klinke. Der Franzose thematisiere in dem eineinhalbstündigen Stück auch seine eigene Lebensgeschichte: Seiltänzer Rigot verletzte sich im Jahr 2000 beim Herumalbern mit Freunden am Strand so schwer, dass er monatelang gelähmt in einem Krankenhausbett liegen musste. Inzwischen kann er wieder gehen und träumt von einer Rückkehr aufs Seil.

Klinke schwärmte von dem bereits in mehreren europäischen Ländern aufgeführten Stück, es sei «atmosphärisch ungemein dicht» und besitze eine «irre Spannung». Als Auftakt zum bis ins Jahr 2011 dauernden Gemeinschaftsprojekt «Phänomen Expressionismus» des Kulturfonds Frankfurt/Rhein-Main sei «Le Fil sous la Neige» insofern geeignet, weil es «Expressionismus pur, Ausdruck und Körperlichkeit pur» sei, sagte Klinke. Die «Seiltanzoper» beeindrucke durch ihre «radikale Bildersprache, die durch keinen Kitsch verfremdet» werde.

 Ohne Förderung durch den Kulturfonds wären die vier Aufführungen der Show zu «zivilen Eintrittspreisen» (rund 30 Euro pro Karte) im 800 Plätze fassenden Bockenheimer Depot nicht möglich, sagte Klinke. Für solche Sonderprojekte sei der Kulturfonds schließlich da.

In dem Fonds streben die Städte Frankfurt und Darmstadt, die Kreise Hochtaunus und Main-Taunus und das Land Hessen eine stärkere Verzahnung der Rhein-Main-Region auf kultureller Ebene an. Als erstes Projekt zeigen ab Herbst mehrere Museen Ausstellungen zu expressionistischen Künstlern.

(Redaktion)


 


 

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