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Rechtliche Konsequenzen

Tod eines Diskobesuchers führt möglicherweise zur Schließung der Diskothek

(dapd). Nach dem gewaltsamen Tod eines Diskobesuchers in der Frankfurter Innenstadt prüft das Ordnungsdezernat eine mögliche Schließung der Diskothek U 60311.

"Wir werden alle rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen, um die Betreiberlizenz zu entziehen", kündigte Ordnungsdezernent Volker Stein (FDP) am Mittwoch auf dapd-Anfrage an. Mehrere Türsteher des überregional bekannten Techno-Clubs hatten am Ostermontag einen 31-Jährigen so schwer verletzt, dass dieser am Mittwoch verstorben war.

Laut Angaben der Staatsanwaltschaft waren bei den Türstehern sogennannte Quarzsandhandschuhe sichergestellt worden, mit denen Opfern erhebliche Verletzungen zugefügt werden können.

Ordnungsdezernent Stein zeigte sich von dem Vorfall entsetzt und befürchtet, dass sich ein solcher Vorfall trotz der derzeitigen Inhaftierung der drei beschuldigten Türsteher in der Diskothek wiederholen könnte: "Da ist Gefahr in Verzug."

Als ein mögliches Argument für den Entzug der Betreiberlizenz sieht Stein auch einen Verstoß gegen das Feiertagsgesetz. Demnach hätte die Diskothek am Ostermontag um 4.00 Uhr am Morgen schließen müssen, der Vorfall hatte sich aber um etwa 6.30 Uhr ereignet. Laut Stein hat allein die Frankfurter Staatsanwaltschaft 70 Gäste befragt, die zu diesem Zeitpunkt noch in der Diskothek waren.

Oliver Teutsch

(dapd )


 


 

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