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Haarausfall

Toupet ohne Attest kann Fall für die Steuererklärung sein

(bo/ddp.djn). Wer unter krankheitsbedingtem Haarausfall leidet und sich deshalb ein Toupet kauft, kann die Kosten dafür nicht als Krankheitskosten steuerlich geltend machen. Das geht aus einer Entscheidung des Finanzgerichts Rheinland-Pfalz (AZ: 2 K 1928/08) hervor.

In dem Fall hatte das Finanzamt die Kosten für das künstliche Haarteil früher anerkannt, dann jedoch 2006 die Anerkennung der Kosten als außergewöhnliche Belastung verweigert, weil der Mann kein amtsärztliches Attest vorgelegt hatte. Die Finanzrichter gaben allerdings dem Finanzamt Recht, obwohl der Mann sich darauf berufen hatte, dass das Finanzamt die Kosten früher ja anerkannt hatte. Das ließen die Richter aber nicht gelten und wiesen darauf hin, dass solche Kosten grundsätzlich nur dann anerkannt werden könnten, wenn ein amts- oder vertrauensärztliches Attest vorgelegt wird, das vor der Maßnahmen erstellt worden ist, die dann steuerlich geltend gemacht wird. Dies sei hier nicht geschehen, sodass der Mann die Kosten steuerlich nicht absetzen konnte.

(Redaktion)


 


 

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