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Tourismus stärkt Wirtschaftsstandort

(bo/pia). Neue Studie belegt die ökonomische Bedeutung der Reisebranche für Frankfurt am Main. Das Deutsche Wirtschaftswissenschaftliche Institut für Fremdenverkehr (dwif) hat heute die Studie „Wirtschaftsfaktor Tourismus in Frankfurt“ vorgestellt. „Diese Studie beweist eindrucksvoll, dass der Tourismus in Frankfurt für die Stadt eine wirtschaftliche Bedeutung hat, die von vielen unterschätzt wird“, erklärt Wirtschaftsdezernent Boris Rhein hierzu.

Alleine aus der touristischen Nachfrage werden in der Mainmetropole jährlich 3,9 Milliarden Euro Bruttoumsatz generiert. Der touristische Beitrag zum städtischen Steuereinkommen aus Gewerbe-, Grund-, Lohn - und Einkommenssteuer liegt bei rund 84,5 Millionen Euro. Diese Einnahmen kommen allen in der Stadt zugute. „Zudem ist der Tourismus nicht nur ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Stadt, sondern schafft auch ein Beschäftigungsvolumen von 58.000 Arbeitsplätzen und zahlreiche Ausbildungsplätze“, so der Wirtschaftsdezernent.

Der Geschäftsführer der Tourismus + Congress GmbH Thomas Feda ergänzt: „Neben den jährlich über drei Millionen Übernachtungsgästen ist mit einer zusätzlichen Anzahl von rund 75,8 Millionen Tagesreisen – sowohl geschäftlichen als auch privaten – zu rechnen.“ Viele Branchen profitieren von Gästen in der Mainmetropole; dazu gehörten nicht nur Hotels und Gastronomie, sondern auch Einzelhandel, Verkehrsbetriebe, Kultureinrichtungen und andere. „Damit ist der Tourismus eine klassische Querschnittsbranche, die viel mehr Menschen betrifft als allgemein angenommen“, so Feda. Insbesondere der Einzelhandel mit 39,9 Prozent, aber auch die Gastronomie mit einem Anteil von 32,2 Prozent am touristischen Gesamtumsatz profitieren von den Besuchern der Stadt Frankfurt.

Die städtische Tourismus+Congress GmbH (TCF) hat die Studie in Auftrag gegeben – zusammen mit den beiden Verbänden der Frankfurter Spitzenhotellerie ERFA-Gruppe Rhein-Main und der FHA Frankfurt Hotel Alliance. „Die Erhebung von Wirtschaftskennzahlen zu Besucherzahlen und Umsatzvolumen soll die Bedeutung des Tourismus in der hauptsächlich als Banken- und Finanzplatz wahrgenommenen Stadt herausstellen“, erläutert Thomas Feda. Auch der Wirtschaftsdezernent zeigte sich beeindruckt von den Ergebnissen der Studie und will künftig weiter in das Tourismusmarketing der Stadt investieren: „Nicht nur die Steuereinnahmen kommen der Stadt zugute. Investitionen in die touristische Infrastruktur tragen letztendlich auch zur verbesserten Lebensqualität in der Stadt bei.“

Quelle Foto: www.pixelio.de

(Redaktion)


 


 

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