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Automobilindustrie

VW robbt sich bei Absatz an Toyota heran

(bo/dapd). Der weltgrößte Autobauer Toyota hat im Oktober angesichts großer Qualitätsprobleme einen massiven Produktionseinbruch verzeichnet.

Weltweit liefen bei dem japanischen Konzern nach Firmenangaben vom Freitag 687.660 Autos von den Bändern, 12,5 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Dagegen legten die heimischen Rivalen Nissan und Honda zu: Nissan steigerte die Monatsproduktion um fast 12 Prozent auf rund 363.000 Stück, Honda legte um 1,4 Prozent auf etwa 305.000 Stück zu.

Mit den Oktober-Ergebnissen liegt Toyota nur noch knapp vor Herausforderer Volkswagen: Der VW-Konzern lieferte im Oktober 612.200 Autos aus, etwa ein Zehntel mehr. In den ersten zehn Monaten des Jahres kam VW auf 5,98 Millionen Fahrzeuge. Toyota liegt bei 7,15 Millionen. VW hatte erst vor wenigen Tagen angekündigt, im laufenden Jahr erstmals die 7-Millionen-Marke zu knacken.

Volkswagen mit den Marken VW, Audi, Skoda, Seat, Scania und anderen will bis 2018 Toyota an der Weltspitze überholen und mehr als zehn Millionen Fahrzeuge verkaufen. Toyota lag 2009 bei 7,8 Millionen Stück, VW bei 6,3 Millionen. VW hatte vergangene Woche ein gigantisches Investitionsprogramm von 51,6 Milliarden Euro in Produktion und neue Modelle aufgelegt, um Toyota auf den Fersen bleiben zu können. Toyota musste in den vergangenen Monaten mehrere Millionen Autos in die Werkstätten rufen, um Qualitätsprobleme zu beheben.

(dapd )


 


 

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