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Transnet-Chef Kirchner droht mit Warnstreiks

(bo/ddp-hes). Die Bahngewerkschaft Transnet will in der kommenden Woche zu Warnstreiks aufrufen, falls die Deutsche Bahn bei den laufenden Tarifverhandlungen nicht einlenkt. Transnet-Chef Alexander Kirchner sagte dem Hessischen Rundfunk (HR) am Freitag: «Wenn die Bahn nicht in den nächsten Verhandlungstagen große Zugeständnisse macht, streiken wir.» Bisher gebe es in den laufenden Tarifverhandlungen zum Lohn und zu den Arbeitsbedingungen keinen Durchbruch.

Die Transnet-Forderung von zehn Prozent mehr Geld ist Kirchner zufolge realistisch. Die Deutsche Bahn habe 2008 ein Rekordergebnis eingefahren, ein noch höheres als im Jahr 2007. «Wir wollen endlich Ergebnisse sehen», sagte er. Außerdem verlangt Transnet deutliche Verbesserungen bei den Regeln zur Dienstplangestaltung der Bahner. Am Nachmittag will die Gewerkschaft in Frankfurt am Main über den aktuellen Stand der Verhandlungen informieren.

Die Gewerkschaften Transnet und GDBA verhandeln gemeinsam für annähernd 130 000 Beschäftigte der Bahn. Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) verhandelt separat für rund 12 000 Lokführer und fordert 6,5 Prozent mehr Lohn sowie Verbesserungen bei der Anrechnung der Arbeitszeit. In der ersten Runde am 14. Januar hatten alle Gewerkschaften das Angebot einer einprozentigen Lohnerhöhung und einer erfolgsabhängigen Einmalzahlung abgelehnt.

(Redaktion)


 


 

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