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Die Bahn-Gewerkschaften

Transnet und GDBA erwarten besseres Angebot von Deutscher Bahn

(bo/ddp-hes). Die Bahn-Gewerkschaften Transnet und GDBA haben zu Beginn der zweiten Verhandlungsrunde mit der Deutschen Bahn am Donnerstag in Frankfurt am Main «Aktionen» angekündigt. Die Friedenspflicht sei bereits abgelaufen, erklärten Gewerkschaftsvertreter. GDBA-Vertreter Heinz Fuhrmann sagte, die Bahn habe am Mittwoch ein schriftliches Angebot vorgelegt, das kaum Verbesserungen beim Entgelt und sogar eine Verschlechterung bei der Arbeitszeit enthalte.

Hauptpunkt der Verhandlungen am Donnerstag werde deshalb das Thema Arbeitszeit sein, sagte Transnet-Chef Alexander Kirchner. Solange sich die Bahn dabei nicht bewege, rückten die Gewerkschaften auch nicht von der Forderung beim Entgelt ab. «Erst wenn wir da weiterkommen, können wir über Entgelt sprechen», betonte Kirchner.

Bereits am Morgen waren die Tarifverhandlungen zwischen der Deutschen Bahn und der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) fortgesetzt worden. Der GDL zufolge habe die Bahn zwar Zugeständnisse bei den Arbeitszeitregelungen gemacht, zugleich sei das Unternehmen bei der angebotenen Lohnerhöhung von einem Prozent geblieben. Die GDL habe das Angebot deshalb als unzureichend zurückgewiesen. GDL-Chef Claus Weselsky wies darauf hin, dass die Friedenspflicht der Lokführer am 31. Januar ende.

Die Gewerkschaften Transnet und GDBA verlangen für rund 130 000 Beschäftigte zehn Prozent mehr Geld sowie spürbare Verbesserungen bei der Arbeitszeit. Die GDL verhandelt separat für rund 12 000 Lokführer und fordert 6,5 Prozent mehr Lohn sowie Verbesserungen bei der Anrechnung der Arbeitszeit. In der ersten Runde am 14. Januar hatten alle drei Gewerkschaften das Angebot einer einprozentigen Lohnerhöhung und einer erfolgsabhängigen Einmalzahlung abgelehnt.

(Redaktion)


 


 

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