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Trichet gegen Steuer auf Finanzmarkttransaktionen

(bo/ddp.djn). Der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Jean-Claude Trichet, hat sich gegen eine Besteuerung von Transaktionen am Finanzmarkt ausgesprochen. Dies wäre eine schlechte Idee, sagte Trichet am Montag in Brüssel bei seiner Anhörung vor dem Wirtschafts- und Währungsausschuss des Europäischen Parlaments. Gründe, warum er gegen die Einführung einer Variante der sogenannten Tobin-Steuer sei, nannte er nicht.

Deutschland hat sich für die Einführung einer Transaktionssteuer für Finanzmarktgeschäfte starkgemacht, damit die Lasten der Wirtschaftskrise auch von den Finanzakteuren mitgetragen werden. Bei dem Treffen der Staats- und Regierungschefs der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer (G-20) in der vergangenen Woche hatte sich der Vorschlag allerdings nicht durchgesetzt. Die sogenannte Tobin- Steuer war in den 1970er Jahren von dem US-Ökonomen James Tobin vorgeschlagen worden, um kurzfristige Spekulation auf Währungsschwankungen am Devisenmarkt zu unterbinden.

(Redaktion)


 


 

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