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Finanzmarkt

Überblick Aktienmarkt

Mit einem leichten Anstieg ist der Deutsche Aktienmarkt in die erste volle Handelswoche des Jahres gestartet. Dabei konnte der DAX erstmals seit November die psychologisch wichtige Marke von 5.000 Punkten kurzzeitig überspringen.

Insbesondere Schwergewichte wie E.ON und RWE zogen den Leitindex
nach oben. Auch Titel der Deutschen Telekom konnten von einem europaweit freundlichen Umfeld für Telekomwerte einen Kursgewinn von 3,4% verbuchen (Vodafone legte um 4,3% zu, nachdem ein Analystenhaus den Titel am Silvestertag zum Kauf empfohlen hatte). Spitzenreiter war
die zuletzt stark eingebrochene Aktie von Infineon. Dabei bleibt offen, ob die mögliche Kapitalerhöhung, die die Hauptversammlung genehmigen soll, als erfolgreicher Sanierungsschritt zu werten ist.
Auf der Verliererseite fanden sich Banken- und Automobilwerte. Beide Branchen gehörten zu den Verlierern des Jahres 2008, konnten jedoch in den letzten Handelstagen ein wenig aufholen. Weltweit rasant abfallende Absatzzahlen wurden durch dramatisch sinkende Verkaufszahlen in Japan und
Frankreich zurück ins Gedächtnis der Anleger gerufen. Insbesondere Schweizer Aktien konnten starke Kursgewinne verbuchen, nachdem die Börse am Freitag geschlossen war. Die US-Aktienmärkte sind mit leichten Verlusten in die neue Woche gestartet. Gegen den Trend konnte Apple zulegen, nachdem sich Steve Jobs zu Spekulationen äußerte und angekündigt hatte, im Amt zu bleiben.
Wir erwarten den deutschen Aktienmarkt zum Handelsstart nahezu unverändert. Im Laufe des Tages wird eine Reihe von Konjunkturdaten veröffentlicht, aus denen sich Impulse für den weiteren Handelsverlauf ergeben könnten. Erneut dürften Aktien von Volkswagen in den Fokus rücken, nachdem
Porsche bekannt gab, die Mehrheit an VW-Aktien übernommen zu haben. Der Besitz von 50,8% zieht zudem ein Pflichtangebot für den schwedischen Lastwagenhersteller Scania nach sich.
Überblick Rentenmarkt
Zum Wochenauftakt standen noch keine wesentlichen Konjunkturdaten auf der Agenda, so dass die internationalen Rentenmärkte bei wieder etwas anziehenden Umsätzen nach den Feiertagen uneinheitlich
tendierten. In Deutschland schlossen die Anleihen kaum verändert, wobei Händler auf die schwache Konjunktur einerseits und die anziehenden Aktienmärkte andererseits verwiesen. In den USA wurde die Zinsstrukturkurve wieder etwas steiler, da die Renditen der Längläufer anstiegen,
während am kurzen Ende Kursgewinne verzeichnet werden konnten. Die amerikanische Notenbank hatte gestern berichtet, dass man mit dem Ankauf hypothekengesicherter Anleihen von Fannie Mae, Freddie Mac und Ginnie Mae begonnen habe. Im Verlauf des Nachmittages wurden ebenfalls die USBauinvestitionen für den November veröffentlicht, die zwar besser ausfielen als erwartet, insgesamt jedoch keinen wesentlichen Einfluss auf die Rentenmärkte hatten.
Heute ist der Konjunkturkalender erstmals wieder etwas voller. In den USA wird der ISM-Index für das Nichtverarbeitende Gewerbe veröffentlicht. Die sehr schwachen Daten vom Verarbeitenden Gewerbe letzten Freitag lassen auch hier einen weiteren Rückgang erwarten. Außerdem stehen Zahlen zu den Auftragseingängen sowie das Protokoll zur letzten US-Zinsentscheidung auf der Agenda. In Europa wird neben der Verbraucherpreisentwicklung der Einkaufsmanagerindex erwartet.
Bitte beachten Sie unseren Disclaimer sowie die weiteren Hinweise auf der letzten Seite.
Frühere Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige
Wertentwicklung
Topthema des Tages
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Commerzbank Börsenkompass

(Redaktion)


 


 

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