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Energie-Anteil aus erneuerbaren Quellen

ÜWAG setzt auf einen umwelt- und marktgerechten Strommix

Die Überlandwerk Fulda Aktiengesellschaft trägt zum Klimaschutz bei: Der Strommix des führenden osthessischen Energieversorgers enthält rund 67 Prozent mehr Energie aus erneuerbaren Quellen als der deutschlandweite Strommix. Bei den CO2-Emissionen liegt die ÜWAG rund 38 Prozent unter dem bundesweiten Durchschnitt.

Die Überlandwerk Fulda Aktiengesellschaft trägt zum Klimaschutz bei: Der Strommix des führenden osthessischen Energieversorgers enthält rund 67 Prozent mehr Energie aus erneuerbaren Quellen als der deutschlandweite Strommix. Bei den CO2-Emissionen liegt die ÜWAG rund 38 Prozent unter dem bundesweiten Durchschnitt.

Gemäß dem deutschen Energiewirtschaftsgesetz vom 7. Juli 2005 weist die ÜWAG immer zum 15. Dezember eines Jahres die zur Stromerzeugung eingesetzten Energieträger und die damit verbundenen Umwelteinflüsse aus. Die Angaben beziehen sich dabei stets auf den Strommix des Vorjahres.

Bei der Zusammensetzung des Stroms, den die ÜWAG 2007 geliefert hat, liegen die CO2-Emissionen deutlich unter dem bundesweiten Durchschnitt. Während beim Deutschland-Strommix durchschnittlich 541 Gramm Kohlendioxid-Emissionen pro Kilowattstunde anfielen, waren es beim Strommix der ÜWAG nur 393 Gramm CO2 pro Kilowattstunde. In Deutschland machten erneuerbare Energien 15 Prozent des Strommix aus. Mit 25 Prozent erneuerbaren Energien lag der Anteil dieser Energieträger 2007 bei der Zusammensetzung des Strommix der ÜWAG um vier Prozent höher als im Jahr zuvor und damit 67 Prozent über dem deutschen Durchschnitt. „Unser Strommix ist damit ebenso umwelt- wie marktgerecht“, sagt Dipl.-Ing. Frank Weinmann, der bei der ÜWAG für Erzeugung und Energiebeschaffung verantwortlich zeichnet.

46 Prozent des von der ÜWAG an die Kunden gelieferten Stroms entstand thermisch konventionell, das heißt, er wurde zum Beispiel in Steinkohle-, Braunkohle- und Erdgaskraftwerken erzeugt. Die Menge liegt deutlich unter dem deutschen Durchschnitt von 61 Prozent. Dies wirkt sich positiv auf die Bilanz der CO2-Emissionen aus. Gleiches gilt für den Einsatz von Kernenergie. Denn bei dieser Art der Stromerzeugung fällt kein CO2 an. 29 Prozent des ÜWAG-Stroms wurde thermisch-nuklear erzeugt.

Die Berechnung der Energieträgermischung ist ein sehr aufwendiges Verfahren. Daher schreibt das deutsche Energiewirtschaftsgesetz vom 7. Juli 2005 vor, dass stets die Vorjahreszusammensetzung auszuweisen ist, und so gibt es Ende 2008 die Zahlen für 2007. Grob lässt sich das Verfahren folgendermaßen erklären: Die ÜWAG produziert Strom in eigenen Anlagen und kauft ihn von Erzeugern und über Energiebörsen; diese Vorlieferanten melden dann der ÜWAG ihren Energieträgermix. Diese Angaben und die Daten der in eigenen Anlagen erzeugten Energiemengen fließen anteilsmäßig in die Gesamtbetrachtung ein. Zudem wird die aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) aufzunehmende Energiemenge in die Berechnung einbezogen. Umgekehrt ist der Strommix der ÜWAG ein Teil des gesamten deutschen Strommix.

Außerdem bietet die ÜWAG das TÜV-zertifizierte Produkt ÜWAGÖko an, das zu hundert Prozent aus erneuerbaren Energien besteht. Entsprechend den gesetzlichen Vorschriften ist ein solches Ökostromprodukt ausdrücklich nicht Teil des oben genannten Strommix. Vielmehr belegt das zusätzliche Angebot des ÜWAG-Ökostromprodukts die Anstrengungen der ÜWAG für den Klimaschutz über den umweltgerechten Strommix hinaus.

(rheinmain)


 


 

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