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Marktforschung der Zukunft - Möglichkeiten im Überblick

Das Internet hat die Gesellschaft und den Alltag grundlegend verändert. Oft sind es dabei Entwicklungen, die dem einzelnen Verbraucher kaum auffallen. Das beste Beispiel ist das Onlineshopping. Inzwischen nutzen es viele Haushalte. Einfach, bequem und alles kommt nach Hause – der Verbraucher nimmt die Dimension dieses Sektors kaum wahr.

Dabei erreicht das E-Commerce im Handel bereits Größenordnungen, an die man vor 20 Jahren kaum geglaubt hat. Laut Handelsverband Deutschland lag der Umsatz im Jahr 2014 bei mehr als 37 Milliarden Euro.

Von einem noch besseren Ergebnis geht der bevh aus. Hier wird das Umsatzvolumen sogar mit mehr als 43,5 Milliarden Euro für den gleichen Zeitraum beziffert. Der Handel im Internet ist aber nicht automatisch eine Gelddruckmaschine. Nur wer Trends am Markt erkennt, kann daraus die richtigen Schlüsse ziehen. Ein Sachverhalt, der ganz automatisch zum Thema Marktforschung führt. Und auch diesen Bereich hat das Internet inzwischen verändert. Oder besser – die Veränderungen dauern an. Denn mit der zunehmenden Verbreitung des mobilen Internets muss sich auch die Marktforschung wieder auf einige Neuerungen einstellen.

Von klassischen Methoden zur Online-Umfrage

Die Befragung – wie die Umfrage gern von Experten bezeichnet wird – ist keine Erfindung, die erst mit der Verbreitung des Internets entstand. Vielmehr fanden die Umfragen früher in anderer Form statt. Grundsätzlich gehören:

  • Face-to-Face-Umfragen
  • Umfragen per Telefon
  • Befragungen via Post

zu den eigentlich klassischen Ansätzen der Marktforschung. Aber: Die einzelnen Umfragemethoden haben ihre ganz eigene Vor- und Nachteile. So erreicht die persönliche Umfrage zwar eine hohe Response-Rate und kann Rahmenbedingungen abbilden. Auf der anderen Seite ist gerade diese Variante in Bezug auf die Kosten und die Durchführung mit dem höchsten Aufwand verbunden.

Trotzdem gehört die Face-to-Face-Umfrage zu den klassischen und wichtigen Befragungstools. Gerade im Hinblick auf die Umfrage auf dem Postweg dürfen Marktforscher mit einer nur sehr niedrigen Response-Rate rechnen. Im Hinblick auf die Entwicklung der einzelnen Instrumente zeigt sich, dass sowohl Face-to-Face-Umfrage als auch schriftliche Befragung in den letzten 30 Jahren deutlich Boden verloren haben. Telefoninterview und Online-Umfrage sind in ihrer Bedeutung hingegen deutlich gewachsen.

Letztere hat durch:

  • kostengünstige Durchführung
  • einfache Auswertung
  • Möglichkeit der Implementierung von Grafiken

klare Vorteile. Aber: Die Online-Umfrage darf in ihren Nachteilen nicht unterschätzt werden. Allgemein gehört zu den Schwierigkeiten:

  • eine niedrige Rücklaufquote
  • Präselektion durch Seitennutzerkreis
  • Mehrfachteilnahme eventuell möglich.

Diese Probleme können die Aussagekraft einer online durchgeführten Umfrage durchaus negativ beeinflussen. Aber auch im Hinblick auf den Trend der neuen mobilen Umfrage stehen die Marktforscher gewissen Herausforderungen gegenüber. Aspekte wie das Targeting oder die Auswertung der Ergebnisse spielen an dieser Stelle genauso eine Rolle wie Methoden zum Erreichen hoher Rücklaufquoten.

Mobile Online-Umfragen - ein neuer Trend?

Immer mehr Verbraucher sind nicht mehr einfach nur online, wenn sie nach Feierabend aus dem Büro kommen, oder rufen Inhalte in ihrer Freizeit ab. Durch die zunehmende Durchdringung des Alltags mit Smartphones hat sich auch das Segment der Marktforschung verändert. Inzwischen geht es nicht mehr darum, einfach Online-Umfragen zu erstellen, die Rückläufer abzuwarten und die Ergebnisse auszuwerten.

In den letzten Jahren ist nicht nur der Alltag deutlich dynamischer geworden. Auch beim Thema Befragung hat die Geschwindigkeit zugenommen. Die Angebote der Marktforscher müssen sich nicht nur diesem Trend stellen. Es muss auch darum gehen, Unternehmen als Kunden mit dem richtigen Pool an Umfrageteilnehmern zusammenzubringen. Das Targeting ist eine der Herausforderung, welche sich die Branche – gerade im mobilen Interviewsegment stellen muss. Wie dies funktionieren kann, wird bei appinio sehr eindrucksvoll gezeigt.

Durch die besondere Qualität der Incentivierung, entsprechende Designkomponenten und die orts- sowie zeitunabhängige Teilnahme an den Umfragen lassen sich höhere Response-Rates erreichen. Gleichzeitig ist die Auswertung der Ergebnisse heute durch die Einbindung der Umfragen in ein entsprechendes Back-End teils sogar in Echtzeit möglich. Auf diese Weise ist eine umgehende Steuerung der entsprechenden Parameter möglich.

Fazit: Umfragen und Marktforschung müssen neue Wege gehen

Wer nicht wirbt, der stirbt. Werbung kann aber auch ohne eine Kenntnis der Zielgruppenwünsche kaum adäquat auf den Markt reagieren. Marktforschung hat in der Vergangenheit oft eher im Verborgenen agiert. Seit Internet und mobile Netze immer stärker in den Mittelpunkt rücken, müssen aber auch Marktforscher umdenken. Die eingefahren Wege bei den Umfragen und Zielgruppeninterviews führen oft nicht mehr ans Ziel. Vielmehr muss es darum gehen, die Potenziale der neuen Medien zu entdecken – und diese am Ende auch voll auszunutzen. Online-Umfragen haben in den letzten Jahren Konkurrenz bekommen. Denn die mobile Internetnutzung bietet auch der Marktforschung neue Wege, die in der nahen Zukunft sicherlich noch weiter ausgelotet werden dürften.

(Redaktion)


 


 

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