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Frankfurt

Immobilienmarktbericht 2011 weist Umsatzsteigerung aus

Die Immobilienkrise hat den Frankfurter Wohnungsmarkt insgesamt und vor allem den Wohnungseigentumsmarkt im Jahr 2010 wie auch in den Vorjahren kaum beeinflusst.


Der Wirtschaftsaufschwung sowie das Bevölkerungswachstum Frankfurts trugen im vergangenen Jahr zu beachtlichen Umsatz- und Preissteigerungen bei, besonders in den Stadtteilen Westend, Nordend und Sachsenhausen.

Nachdem in diesen Stadtteilen viele Mietwohnungen in Eigentumswohnungen umgewandelt wurden, konzentrieren sich die Investoren mittlerweile zunehmend auf Bornheim, Ostend, Bockenheim sowie auf weite Bereiche der Innenstadt. Vor allem sind Neubauten und Stilaltbauten gefragt, bei denen in besseren Wohnlagen Preise über 5.000 Euro pro Quadratmeter erzielt werden.

Im Bürosektor war der Umsatz nach der Immobilienkrise um über 90 Prozent eingebrochen. Gegenüber 2009 stieg in 2010 der Umsatz allerdings wieder um über 300 Prozent. Diese Entwicklung setzte sich im ersten Quartal 2011 fort. Gewerbliche Objekte wurden im ersten Quartal 2011 für rund 280 Millionen Euro gegenüber 110 Millionen Euro im ersten Quartal 2010 verkauft. Dennoch kann von einer generellen Entwarnung auf dem Büroimmobilienmarkt nicht gesprochen werden. Zum Teil kommen notleidende Immobilien mit einem hohen Leerstand auf den Markt. Hierfür werden teilweise nur sehr niedrige Kaufpreise gezahlt.

Planungsdezernent Edwin Schwarz äußert sich sehr erfreut über den seit mehreren Jahren stetig wachsenden Wohnimmobilienmarkt: "Das seit Jahren anhaltende Bevölkerungswachstum erfordert zusätzlichen Wohnraum. Dieser gestiegenen Nachfrage tragen wir unter anderem durch die Neubaugebiete Riedberg, aber auch durch das Europaviertel Rechnung. Zusätzlich wird in vielen Fällen die Möglichkeit einer Nachverdichtung geprüft. Die Umwandlung von Mietwohnungen in Wohnungseigentum geht oft einher mit einer Modernisierung. Durch öffentlich geförderten Wohnungsbau und andere Maßnahmen wirkt die Stadt einer eventuellen Mieterverdrängung entgegen. Auch bin ich erleichtert, dass der Bürosektor an Fahrt gewinnt und sowohl der Umsatz wie auch die Preise wieder ein gesundes Maß erreichen. Allerdings sind wir uns als Stadt darüber im Klaren, dass die Probleme in einigen dezentralen Lagen anhalten werden. Vor allem in diesen Lagen wird die Stadt durch die Erleichterung von Umnutzung en von Büros in Hotels oder Wohnungen diesen geänderten Marktverhältnissen Rechnung tragen."

Außer den Wohnimmobilien und den Büroobjekten werden im Immobilienmarktbericht 2011 weitere Teilmärkte sowohl preislich wie umsatzmäßig dargestellt. Außerdem finden sich im neuen Marktbericht neben den wertrelevanten Daten auch die neuen Bewertungsparameter für die Erbschafts- und Schenkungssteuer.

Der Marktbericht kann ab sofort für 35 Euro als PDF oder für 40 Euro zuzüglich Versandkosten unter der Mailadresse [email protected] oder beim [email protected] bestellt werden. Der Bericht liegt in gedruckter Form beim Service-Center des Stadtvermessungsamtes, Kurt-Schumacher-Straße 10, bereit und kann dort eingesehen oder abgeholt werden.

(Stadt Frankfurt am Main)


 


 

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