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10 Jahre

Umweltallianz

Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der Umweltallianz Hessen haben heute rund 200 Vertreter aus Politik, Unternehmen und Kommunen in Darmstadt eine positive Bilanz gezogen.

Das im Mai 2000 gegründete Bündnis von Landesregierung, Wirtschaft und Kommunen verfolgt das Ziel, die hohen Umweltstandards zu sichern, die Eigenverantwortung der Wirtschaft zu stärken und unnötige Bürokratie abzubauen. Der Umweltallianz gehören heute 1.082 hessische Unternehmen, Verbände sowie Städte und Gemeinden an. Gastgeber der Jubiläumsveranstaltung war das Darmstädter Pharma- und Chemieunternehmen Merck, eines der ersten Unternehmen, das der Umweltallianz beigetreten ist. Zu den Gastrednern gehörten unter anderem Ministerpräsident Roland Koch, Umweltministerin Silke Lautenschläger und Darmstadts Oberbürgermeister Walter Hoffmann.

In seiner Begrüßungsansprache sagte Dr. Karl-Ludwig Kley, Vorsitzender der Geschäftsleitung von Merck, dass Unternehmen eine Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt trügen, die über die wirtschaftliche Rendite hinausgehe. Diese Verantwortung einzufordern und im Dialog zwischen Wirtschaft und Politik zusammenzuführen, sei die Leistung der Umweltallianz. „Die hessische Umweltallianz ist ein Modell für die tägliche Zusammenarbeit aller Beteiligten weit über Sonntagsreden hinaus“, meinte Kley.

Dr. Bernd Reckmann, als Mitglied der Geschäftsleitung für den Merck-Standort Darmstadt zuständig, nannte einige Beispiele für nachhaltige Maßnahmen, zu denen sich Merck im Rahmen der Umweltallianz in den vergangenen zehn Jahren verpflichtet hat. Dazu zählen die Zertifizierung ISO 14001 im Bereich Umweltmanagement, die Reduzierung des Kohlenstoffdioxidausstoßes sowie die Deponiensanierung.

Beim Klimaschutz beispielsweise hatte Merck versprochen, den CO2-Ausstoß bis 2010 um zehn Prozent zu reduzieren. Nachdem das damalige Reduktionsziel bereits nach vier Jahren erreicht worden war, will Merck den Ausstoß des Treibhausgases bis 2020 um weitere 20 Prozent reduzieren. Viele Projekte zur Energieeinsparung, so Reckmann, würden weltweit umgesetzt, so dass Ökonomie und Ökologie gleichermaßen davon profitierten. Wenn nachhaltige Politik auch in anderen Staaten umgesetzt werde, würde ein guter Gedanke in die restliche Welt exportiert. „Aus unserer Sicht hat die Umweltallianz in den letzten zehn Jahren einen wichtigen Beitrag dazu geleistet, dass das Verständnis von Politik, Verwaltung und Wirtschaft besser geworden ist und sich eine vertrauensvolle und fruchtbare Zusammenarbeit ergeben hat“, sagte Reckmann.

Am Ende der Veranstaltung gaben sich Politiker und Wirtschaftsvertreter das gegenseitige Versprechen, die Allianz auch in den nächsten Jahren mit Leben zu erfüllen und beim Thema Umwelt „am Ball zu bleiben“. Symbolisch in Szene gesetzt wurde es – passend zur Fußball-WM – bei einem gemeinsamen Spiel an einem Tisch-Kicker.

(Redaktion)


 


 

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