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Uni Gießen verzichtet auf Anbau von Genmais

(bo/ddp-hes). Nach Protesten von Umweltschützern verzichtet die Universität Gießen in diesem Jahr auf den Anbau von gentechnisch verändertem Mais auf ihrem Versuchsacker. Der Universität sei «weiterhin an einer guten Nachbarschaft» zur betroffenen Gemeinde Ebsdorfergrund (Kreis Marburg-Biedenkopf) gelegen, teilte die Hochschule am Dienstag mit.

Die Uni Gießen hatte zunächst angekündigt, Ende April auf einem Getreideacker im Ortsteil Rauischholzhausen acht gentechnisch veränderte Maissorten anbauen zu wollen. Dagegen hatten Landwirte und Umweltschützer protestiert und eine «gentechnikfreie Region» gefordert.

Ende März hatte die Hochschule bereits mitgeteilt, auf den Anbau von gentechnisch veränderter Gerste auf dem universitätseigenen Versuchsfeld in diesem Jahr verzichten zu wollen, nachdem zuvor Umweltaktivisten den Acker besetzt hatten.

(rheinmain)


 


 

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