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Auszeichnung

UNICEF-Aktivistin für Lutherpreis vorgeschlagen

(bo/ddp-hes). Die Stadt Marburg hat die UNICEF-Aktivistin Prisca Priebe für den renommierten Lutherpreis «Das unerschrockene Wort» nominiert. Die Leiterin der Marburger UNICEF-Gruppe habe Mut und Unerschrockenheit bewiesen, als sie öffentlich den Rücktritt des ehemaligen UNICEF-Geschäftsführers Dietrich Garlichs forderte, erklärte Oberbürgermeister Egon Vaupel (SPD). Das sei vorbildhaft.

Die 69-jährige Mutter von sieben Kindern war Anfang dieses Jahres
völlig unerwartet in die Schlagzeilen geraten. 16 Jahre lang leitete
sie die Marburger Gruppe des Hilfswerks, als UNICEF im November wegen
undurchsichtiger Beraterverträge und Verschwendung von Spendengeldern
für Wirbel sorgte. Dass sie sich die Zukunft nur mit einem neuen
Geschäftsführer vorstellen könne, vertrat Priebe auch lautstark. So
lange Garlichs im Amt war, sammelte sie keine Spenden.

Der mit 10 000 Euro dotierte Lutherpreis wird alle zwei Jahre von
den Lutherstädten vergeben, zu denen neben Marburg auch Erfurt,
Eisenach, Magdeburg, Wittenberg, Heidelberg und Worms zählen.
Ausgezeichnet werden Menschen, die bereit sind, «für unerschrockenes
Auftreten Unbill in Kauf zu nehmen» - so wie seinerzeit Martin
Luther, als er während des Reichstags zu Worms seine Thesen
widerrufen sollte. Die Erfurter CDU hat die hessische SPD-Abgeordnete
Dagmar Metzger vorgeschlagen. Über die Preisvergabe entscheiden die
Bürgermeister und Oberbürgermeister der Lutherstädte.

(rheinmain)


 


 

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