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Tarifverhandlungen

Tarifstreit an Uniklinik Marburg-Gießen beigelegt

(dapd). Der wochenlange Tarifkonflikt am privatisierten Uniklinikum Marburg-Gießen ist beigelegt. Der Betreiber Rhön-Klinik und die Gewerkschaft ver.di einigten sich am Montag auf einen Abschluss, der nominal 5,6 Prozent Tariferhöhung entspricht.

Bei einer Laufzeit von zwei Jahren bis Ende 2012 sieht die Vereinbarung eine Einmalzahlung von 100 Euro oder bei Auszubildenden 50 Euro als Ausgleich für die Monate Januar bis Mai 2011 vor. Ab Juni kommt ein Sockelbetrag von 40 und für Auszubildende von 20 Euro hinzu, und ab Oktober tritt dann eine zweiprozentige lineare Steigerung der Tarifgehälter in Kraft.

Weitere Verbesserungen sind in dem Tarifvertrag für examinierte Krankenschwestern und Pfleger auf bestimmten Stationen sowie für Nachtarbeit vorgesehen. Zudem wurde eine Übernahmeregelung für Auszubildende vereinbart. Betroffen von der Einigung sind rund 7.000 Mitarbeiter an beiden Standorten des Universitätsklinikums in Gießen und Marburg im nichtwissenschaftlichen und nichtärztlichen Bereich. Allerdings haben die Vertreter von Arbeitgebern und Arbeitnehmern eine Erklärungsfrist vereinbart, so dass die Vereinbarungen noch unter Vorbehalt stehen.

Im Verlauf des Tarifkonflikts war es sowohl in Gießen als auch in Marburg zu jeweils eintägigen Warnstreiks der Beschäftigten gekommen.

Gerhard Kneier

(dapd )


 


 

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