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Unterhalt für Kinder mit Immobilienbesitz unter Umständen absetzbar

(bo/ddp.djn). Unterstützen Eltern ihre Kinder, die kein eigenes Einkommen dafür aber Immobilienbesitz haben, können die Unterhaltsleistungen unter Umständen als außergewöhnliche Belastung abgesetzt werden. Das hat der Bundesfinanzhof (AZ: III R 48/05) entschieden.

Allerdings muss die die Immobilie mit einem Nutzungssvorbehalt und
einem Veräußerungsverbot belastet sein. Dadurch sei das Grundstück so
im Wert belastet, dass es nur noch als «geringes Vermögen» anzusehen
ist. Daher ist den Richtern zufolge die steuerliche Anerkennung der
Unterhaltsleistungen nicht ausgeschlossen.

In dem vorliegenden Fall war das Grundstück durch den
Nutzungsvorbehalt und das Veräußerungsverbot nach Meinung der
Bundesrichter faktisch wertlos, sodass es nicht angemessen wäre, es
bei der steuerlichen Bewertung der Unterhaltsleistungen durch die
Eltern heranzuziehen.

(rheinmain)


 


 

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