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Unternehmensgründung

Software für Neugründer – Welche Programme sind eine Investition wert?

Bei einer Unternehmensgründung müssen die Ausgaben genauestens kalkuliert und das dafür veranschlagte Budget im besten Fall eingehalten werden. Ansonsten kann es passieren, dass dem jungen Unternehmen Schwierigkeiten in Bezug auf seine Liquidität drohen. Aus diesem Grund sollten Sie als Jungunternehmer genau überlegen, welche Programme tatsächlich notwendig sind und auf welche Sie verzichten können. Abhängig ist dies davon, in welcher Branche Sie tätig werden wollen und wie groß Ihr Start-Up bei der Gründung ist. Darüber hinaus gibt es Unternehmenssoftware, die branchenunabhängig für jedes Unternehmen lohnenswert sein kann, weil sie die Geschäftsprozesse vereinfacht.

Größere Effizienz bei der Erledigung von Aufgaben

Wenn Ihr Unternehmensstart erfolgreich sein soll, kommen neben Ihren eigentlichen unternehmerischen Aufgaben unabhängig von der Branche noch weitere hinzu wie Marketing, Auftragsbearbeitung und Warenwirtschaft. Diese sind genauso wichtig wie beispielsweise die Entwicklung und Produktion Ihrer Produkte oder die Bereitstellung von Dienstleistungen, weil Sie der Gewinnung von Kunden und der Umsatzgenerierung dienen. Sobald Ihr Unternehmen wächst, nehmen diese viel Zeit in Anspruch, sodass es sich empfiehlt, für diese eine Software zu kaufen, die Ihnen die Arbeit erleichtert und insbesondere beschleunigt. Ein Programm zu Auftragsbearbeitung, das Ihnen zum Beispiel der bekannte Softwarehersteller Lexware bietet, hilft Ihnen, Kunden, Lieferanten sowie Artikel und Warengruppe übersichtlich zu verwalten. Des Weiteren können Sie durch den Zugriff auf wiederkehrende Zahlen Ihre Auftragsverwaltung vereinfachen und mit einem Klick aus Aufträgen Rechnungen erstellen. Dadurch vereinfachen Sie einen wichtigen Geschäftsprozess, denn ohne Rechnungen gibt es auch keine Umsätze.

Personalkosten reduzieren

Darüber hinaus kann die Investition in Software bedeuten, dass Sie nicht unbedingt Mitarbeiter für eine bestimmte Tätigkeit einstellen müssen. Die meisten Businessanwendungen sind darauf ausgerichtet, dass sie verschiedene Abläufe automatisieren beziehungsweise Daten zur Verfügung stellen, mit deren Hilfe die Aufgaben leichter und in kürzerer Zeit zu erledigen sind.
Dies trifft insbesondere auf arbeitsintensive Tätigkeiten zu, die neben dem operativen Geschäft erledigt werden müssen. Dazu gehört zum Beispiel die Buchhaltung, die jedes Unternehmen durchführen muss, weil sie alle Geschäftsvorfälle zeitnah und genau dokumentiert. Wenn Sie dafür eine Software verwenden, können Sie normalerweise darauf verzichten, einen Mitarbeiter dafür einzustellen. Auch Kosten für einen externen Buchhalter oder den Steuerberater können Sie auf diese Weise reduzieren.

Auf Mobilität achten

Wenn Sie bei Kundenterminen oder auf Geschäftsreisen mobile Endgeräte wie Notebook oder Tablet nutzen, sollte die Software auch für eine dortige Verwendung geeignet sein. Dadurch ist es Ihnen möglich, Ihre Zeit effizient zu nutzen und zum Beispiel auf einer Zugfahrt oder während eines Flugs Ihre Arbeit zu erledigen. Darüber hinaus können Sie so beim Kunden auf Informationen zurückgreifen, um beispielsweise ein Angebot besser kalkulieren oder Auskunft über mögliche Liefertermine geben zu können.
Da nicht jede Software für die mobile Verwendung geeignet ist oder nur eine eingeschränkte Bearbeitung der Daten ermöglicht, sollten Sie bei Ihrer Investition auf die Mobilitätsfähigkeit achten. Eine Alternative können Cloudlösungen darstellen, die über das Internet von überall aus einen Zugriff ermöglichen. Darüber hinaus bietet die sogenannte Software as a Service den Vorteil, dass Sie diese mieten können und nicht kaufen müssen. Zum einen bindet dies weniger Kapital und zum anderen können Sie so unkompliziert austesten, ob Ihnen die Businessanwendung genug Vorteile bietet. Interessant ist SaaS auch deswegen, weil Sie so den Kapazitätsbedarf flexibel anpassen können, wenn sich die Größe und Struktur Ihres neu gegründeten Unternehmens verändern.

Das Wichtigste zusammengefasst

Wenn Sie in Hardware investieren, sollten Sie diese mit der benötigten Software abstimmen. Bestimmte Standardprogramme wie Microsoft Office sind bei vielen Computer-Angeboten bereits enthalten und müssen daher nicht separat gekauft werden. Ist dies nicht der Fall können diese standardisierten Varianten auch kostenlos heruntergeladen werden. Weitere Software, die auf spezielle Anforderungen ausgerichtet ist, ist dann empfehlenswert, wenn Sie Ihre unternehmerischen Aufgaben erleichtern und beschleunigen. Zudem kann dies auch verhindern, dass Sie für arbeitsintensive Tätigkeiten Mitarbeiter einstellen müssen.
Darüber hinaus ist die Unternehmensgröße entscheidend: Ein Freiberufler oder Einzelunternehmer benötigt in der Regel wenig Software und kann zum Beispiel auf ein Lohnabrechnungsprogramm verzichten oder sich für eine Komplettlösung entscheiden, die im Vergleich zum Einzelkauf deutlich günstiger ist.

(Redaktion)


 


 

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