Weitere Artikel
GMAC

US-Regierung unterstützt General-Motors-Tochter mit Milliardenhilfe

(bo/ddp.djn). Der schwer angeschlagene Autohersteller General Motors (GM) sowie seine Finanzierungstochter GMAC erhalten von der US-Regierung Hilfen in Milliardenhöhe. Wie die Regierung in Washington am Montag mitteilte, belaufe sich die Hilfe auf insgesamt sechs Milliarden Dollar. Davon wollen die Behörden für rund fünf Milliarden Dollar Vorzugsaktien der GMAC erwerben. Zudem erhalte GM einen Kredit von bis zu einer Milliarde Dollar. Das Geld werde zusätzlich zu der Mitte Dezember angekündigten Finanzhilfe von 17,4 Milliarden Dollar für die Automobilbranche zur Verfügung gestellt. Die nun frei gegebenen Mittel stammen aus dem ursprünglich für den Bankensektor geschnürten TARP-Rettungspaket.

Mit der Unterstützung für die GMAC, die inzwischen zu 51 Prozent einer Investorengruppe unter Leitung der Beteiligungsgesellschaft Cerberus gehört, hilft die Regierung auch der einstigen Muttergesellschaft GM. GMAC stellt die Finanzierung für rund 80 Prozent der Verkäufe von GM-Fahrzeugen durch Händler. GM machte für einen Einbruch des Absatzes im Oktober um 45 Prozent auch die begrenzte Kreditvergabe durch GMAC verantwortlich.

General Motors ist die Muttergesellschaft des Autobauers Opel, der wegen der Absatzkrise bei der Bundesregierung um Bürgschaften ersucht hatte.

 Mitte Dezember waren der angeschlagenen US-Autoindustrie insgesamt 17,4 Milliarden Dollar zur Verfügung gestellt worden. Zunächst erhalten die Autohersteller einen Notfallkredit über 13,4 Milliarden Dollar, die übrigen 4 Milliarden Dollar sollen ab Februar kommenden Jahres bereitgestellt werden.

(Redaktion)


 


 

US-Regierung
General-Motors-Tochter
Milliardenhilfe
Autoindustrie

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "US-Regierung" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: