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ver.di fordert Beschäftigungsgarantien bei Staatshilfe

(bo/ddp.djn). Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hält das staatliche Rettungspaket für den Finanzmarktsektor nicht für ausreichend. «Ein Programm, dass nur bis Ende 2009 läuft, greift zu kurz», sagte ver.di-Bundesvorstand Uwe Foullong der «Frankfurter Rundschau» (Freitagausgabe). Nötig sei vielmehr eine neue Finanzarchitektur, in dem sich die Banken wieder auf ihre volkswirtschaftlich notwendigen Aufgaben konzentrierten und der Staat die Spekulation eindämme.

Zugleich forderte Foullong, sämtliche Finanztransaktionen wieder
zu besteuern. Dazu solle unter anderem die 1991 abgeschaffte
Börsenumsatzsteuer wieder eingeführt werden.

Bei der konkreten Umsetzung des 500 Milliarden Euro schweren
Rettungspakets plädierte Foullong dafür, mögliche Staatshilfen an
Beschäftigungsgarantien zu knüpfen. «Es kann nicht sein, dass die
Institute mit Steuergeld aus der durch Missmanagement verursachten
Schieflage gerettet und dann auf Kosten der Beschäftigten saniert
werden», sagte der ver.di-Bundesvorstand.

(rheinmain)


 


 

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