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Dienstleistungsgewerkschaft

ver.di ruft Banken zu Kündigungsverzicht auf

(bo/ddp.djn). Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hat die Banken angesichts der globalen Finanzmarktkrise zu einem Kündigungsverzicht aufgefordert. «Die Finanzkrise haben nicht die Beschäftigten verursacht», erklärte Uwe Foullong vom ver.di-Bundesvorstand am Montag. Die Angestellten dürften jetzt nicht «zu Opfern einer kurzsichtigen Sparpolitik werden». Klar sei, dass es Veränderungen in den Geschäftsmodellen geben müsse.

«Aber die notwendigen Umstrukturierungen müssen und können ohne Kündigungen und gemeinsam mit den Beschäftigten, nicht gegen sie, bewältigt werden», betonte Foullong. Dabei habe auch die Bundesregierung eine beschäftigungspolitische Verantwortung. Wenn Banken zunehmend den 500 Milliarden Euro schweren Rettungsfonds in Anspruch nähmen und weitere öffentliche Unterstützung forderten, dann müsse die Bundesregierung den Vorständen die Auflage erteilen, niemanden zu entlassen.

Wenn sich der größte Teil der Finanzkonzerne weiterhin weigere, mit ver.di einen tariflichen Kündigungsverzicht für die rund 250 000 Bankbeschäftigten zu vereinbaren, müsse die Bundesregierung eine gesetzliche Regelung zum Kündigungsverbot schaffen, zumindest für Unternehmen, die Gewinne erwirtschafteten, forderte Foullong.

(Redaktion)


 


 

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