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Finanzmarktkrise

Verbraucherschützer fordert staatliche Kontrolle für Finanzprodukte

(bo/ddp.djn). Als Folge der Finanzmarktkrise fordert der Vorstand der Verbraucherzentrale Bundesverband, Gerd Billen, Finanzprodukte staatlich zu kontrollieren. Der Auftrag der Finanzdienstleistungsaufsicht müsse erweitert werden, sagte Billen dem Düsseldorfer «Handelsblatt» (Dienstagausgabe) laut einem Vorabbericht. «Die BaFin muss einen klaren Auftrag im Verbraucherschutz bekommen», forderte er. Das betrifft die Produktbeobachtung. Es betrifft aber auch die öffentliche Warnung der Verbraucher vor faulen Eiern.«

Während etwa im Bereich der Lebensmittelkontrolle bei
Unregelmäßigkeiten staatliche Behörden sofort öffentlich Warnungen
aussprächen, sei dies im Bankensektor nicht der Fall, kritisierte
Billen. »Jede Dönerbude, die Gammelfleisch anbietet, muss damit
rechnen, dass sie am nächsten Tag in der Zeitung steht. Aber ein
Finanzvertrieb, der eine Schrottimmobilie anbietet, kann damit
rechnen, dass die Verbraucher keine öffentliche Warnung erreicht.«

Von den Banken und Sparkassen forderte Billen, für eine
Marktbereinigung zu sorgen. »Sie müssen dafür sorgen, dass unsichere
Produkte gar nicht angeboten werden können«, verlangte er. Die
Verbraucher müssten in die Lage versetzt werden, die Risiken bei
Finanzprodukten einschätzen zu können. »Dazu müssen die Risiken klar
gekennzeichnet werden - und das international", sagte Billen.

(rheinmain)


 


 

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