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Veränderung in der Energiewirtschaft

Verbraucherzentralen sehen in Strommarkturteil einen Durchbruch

(bo/ddp.djn). Der Energieexperte des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen, Holger Krawinkel, sieht im Urteil des Bundesgerichtshofes (BGH) zum Strommarkt einen Durchbruch. «Damit wird sich die Struktur der Energiewirtschaft deutlich verändern», sagte Krawinkel der «Frankfurter Rundschau» (Mittwochausgabe) laut Vorabbericht. Künftig dürften sich die Energiekonzerne E.ON und RWE nicht mehr an Stadtwerken beteiligen.

Das Geschäftsmodell «Vom Kraftwerk bis zur Steckdose» sei
gescheitert, sagte Krawinkel. Er riet E.ON, sich auf Stromgewinnung
und internationale Beschaffung zu konzentrieren und die
Stadtwerketochter Thüga zügig zu verkaufen.

Der Kartellsenat des BGH in Karlsruhe hatte am Dienstag E.ON und
RWE weitere Beteiligungen an kommunalen Stromversorgungsunternehmen
untersagt. Krawinkel sagte, dies sei die Chance zur
"Rekommunalisierung der Energieversorgung». Allerdings müssten sich
Stadtwerke zusammenschließen, um stärker zu sein. Aus den aktuell 900
Unternehmen sollten rund 350 werden, vergleichbar der Zahl der
Sparkassen. Notwendig seien ein klares, einheitliches
Erscheinungsbild und mehr Qualität.

(Redaktion)


 


 

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