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  • 05.04.2017, 17:10 Uhr
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Vergleich

Tagesgeld, Festgeld und Fondsanlagen im Direktvergleich

Jeder Sparwillige, der sein Geld nicht nur ablegen und damit verwahren will, sondern sinnvoll anlegen möchte, geht heute auf die Suche nach Optionen, wie das gelingen kann. Welche Vor- und Nachteile Tagesgeld, Festgeld und Fondsanlagen mitbringen, soll dieser Direktvergleich zeigen.

Tagesgeld vs. Festgeld. Wer gewinnt das Rendite-Duell?

Die grundlegenden Unterschiede zwischen Tagesgeld und Festgeld liegen in

  • der Höhe der Anlagesumme,
  • der Laufzeit der Verträge und
  • der Höhe der Zinsen.

Wann welche Vor- und Nachteile Tagesgeld- und Festgeldkonten mitbringen, zeigt diese Tabelle.

Vor- und Nachteile
-Das Tagesgeldkonto Das Festgeldkonto
Das spricht dafür Wer Geld flexibel anlegen möchte, liegt mit dem Tagesgeldkonto goldrichtig. Das Konto ist ähnlich zu handhaben wie ein Girokonto: Flexibel kann Geld eingezahlt und abgehoben werden. Dabei wird ein spezifisches Referenzkonto genutzt.Die Rendite ist das, was Anleger am Festgeldkonto reizt, denn: Der Anlagevertrag über einen gewissen Zeitraum wird quasi mit höheren Zinsen honoriert, die mit der Anlagesumme steigen.
Das spricht dagegen Die Rendite ist im Vergleich zu anderen Anlageformen nicht sehr hoch. Zudem kann es je nach Anbieter vorkommen, dass ab einer gewissen Ansparsumme, die Zinsen reduziert werden. Auf dem Festgeldkonto ist das Geld buchstäblich fest angelegt, das heißt: Wer den geschlossenen Vertrag vorzeitig auflösen möchte, muss Strafe zahlen. Diese Anlageform erlaubt keine flexiblen Investitionen.

In der Praxis entscheiden sich nur die Wenigsten zwischen den beiden Varianten, häufig wird eine Kombination gewählt. Wer über genügend Finanzmittel verfügt, der legt einen Teil des Ersparten als Festgeld an. In der Regel wird die Vertragslänge danach bestimmt, wann Bargeld benötigt wird. Wer genau weiß, dass in einigen Jahren eine Renovierung ansteht, die Abschlusszahlung des Leasing-Fahrzeugs terminiert ist oder die Heimatkommune Geld für die Straßenerschließung verlangen wird, kann die Festgeldverträge entsprechend anpassen. Auf dem Tagesgeldkonto wird der Rest geparkt, wobei dieser Rest eben kaum Rendite bringt, dafür aber immer verfügbar ist. MoneYou, ein möglicher Anbieter beider Varianten, offeriert Verbrauchern entsprechende Produkte – von Stiftung Warentest geprüft und als dauerhaft gut bewertet.

Fondsanlagen. Was steckt genau dahinter?

Offensichtlich kehrt das Vertrauen der Deutschen in Aktienfonds langsam wieder zurück. Zumindest lässt die Anzahl der Aktionäre und Fondsanleger, die im Jahr 2015 um eine halbe Million angestiegen ist, dies vermuten. Etwa 14 Prozent der deutschen Bevölkerung über 14 Jahren setzen aktuell auf Aktien. Überraschenderweise treten die unter 40-Jährigen mittlerweile immer häufiger ins Aktienfonds-Rampenlicht, wie dieser Bericht zur Aktien-Statistik erklärt: „Positiv ist auch zu werten, dass es in der Gruppe der Anleger unter 40 Jahren im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von rund 170.000 Aktionären und Aktienfondsanlegern zu verzeichnen gibt. Das ist eine Steigerung von über 10 Prozent.“ Zudem lassen sich diese Trends erkennen:

  • In den neuen Bundesländern werden Aktienanlagen immer attraktiver. Die Anzahl der Aktienanleger stieg binnen fünf Jahren um vier Prozent (von 8,6 auf 12,6 Prozent). Der Anschluss an Westdeutschland mit 14,4 Prozent ist damit zum Greifen nah.
  • Nach dem langen Misstrauen gegenüber Aktienfonds müssen Anleger sich erst wieder Vertrauen die Anlageoption Aktie gewinnen. Erst dann werden Aktien wieder zur Finanzierung von Unternehmen und Vermögensbildung in den Fokus rücken.

Wer sein Geld in Fonds investiert, der muss Zeit mitbringen, denn nur bei einer langfristigen Investition können die Kursschwankungen, die bei Aktien ganz normal sind, auch ausgeglichen werden.

Fazit: Tagesgeld und Festgeld sind die Klassiker, Fonds richten sich auch an der Politik aus

Wo das Ersparte letztlich angelegt wird, hängt nicht zuletzt auch von der persönlichen Einstellung ab. Zwar gibt es auf Tages- und Festgeldkonten tendenziell weniger Rendite, dafür überzeugen diese beiden Anlageoptionen aber vor allem diejenigen, die auf absolute Sicherheit bauen. Um in Fonds zu investieren, ist auch Know-how gefragt, das beispielsweise beim Fondskongress in Mannheim ausgetauscht wurde. Das Fazit aus den Gesprächen zeigt: Das Fondsgeschehen richtet sich mitunter auch an der aktuellen Politik aus.

Abbildung 1: pixabay.com © stux (CC0 Public Domain)

(Redaktion)


 


 

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