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A400M wird deutlich teurer

(bo/ddp.djn). Das Militärtransportflugzeug A400M von Airbus wird einem Zeitungsbericht zufolge deutlich teurer als ursprünglich geplant.

Wie «Die Welt» (Donnerstagausgabe) unter Berufung auf Verhandlungskreise berichtete, sollen sich die Zusatzkosten für das Rüstungsprojekt auf rund 5,0 Milliarden Euro belaufen. Andere Quellen hätten sogar 5,5 Milliarden Euro genannt.

Derzeit verhandeln die Bestellnationen mit dem Airbus-Mutterkonzern EADS über die Zukunft des A400M-Programms. Deutschland, Frankreich und weitere europäische Länder haben 180 Maschinen bestellt. 2003 war vertraglich ein Festpreis von 20,0 Milliarden Euro vereinbart worden. Ein EADS-Sprecher wollte sich auf Anfrage der Zeitung nicht äußern.

Der A400M hat bereits drei Jahre Verspätung und wird daher offenbar deutlich teurer. Der Erstflug soll im Dezember in Sevilla stattfinden. Trotzdem ist dem Bericht zufolge auch ein Aus für das größte europäische Rüstungsprojekt noch denkbar. Denn noch sei unklar, wer die Mehrkosten trage. «Wir hoffen, den Verhandlungsprozess bis zum Ende des Jahres abzuschließen», sagte EADS-Chef Louis Gallois der Zeitung.

«Sollte sich der Konzern mit all seinen Vorstellungen durchsetzen, würde der Stückpreis für einen A400M auf 180 bis 190 Millionen Euro steigen», zitiert das Blatt einen Berater der Bundesregierung. Aktuell seien 130 Millionen bis 140 Millionen Euro pro Flugzeug vereinbart.

(ddp)


 


 

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